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Gasgeruch in Gartenhütte in Hann. Münden

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Von: Kim Henneking

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Krankenwagen
Symbolbild: Ein Mann wurde mit Verdacht auf eine Gasvergiftung behandellt. © Matthias Haaß

Ein 39-jähriger Mann hat am 14.02.2022 seinen 67-jährigen Freund gerettet, wie Polizei und Feuerwehr Hann. Münden mitteilen.

Die beiden Männer hatten sich in einer Kleingartenanlage an der Hedemündener Straße in Hermannshagen getroffen. Dort wurde der 67-Jährige bewusstlos, sein Freund roch Gas und wählte den Notruf.

Wie die Feuerwehr mitteilt, war in der kleinen Gartenhütte sowohl ein kraftstoffbetriebener Stromgenerator wie auch ein gasbetriebener Heizstrahler eingeschaltet. „Es ist hoch gefährlich, Feuerstellen und Verbrennungsmaschinen in geschlossenen Räumen zu betreiben“, warnt Carsten Dorner, stellvertretender Stadtbrandmeister von Hann. Münden. Denn bei der Verbrennung entstünden Gase, die tödlich sein können, wie das geruch- und farblose und hoch entzündliche Kohlenmonoxid. „Es gibt immer wieder Todesfälle durch falsch installierte Feuerstellen.“

23 Einsatzkräfte der Feuerwehr Hann. Münden und Gimte waren laut Dorner vor Ort. Beim Eintreffen sei der Betroffene bereits im Krankenwagen betreut worden. Sein Freund war laut Polizei nur kurze Zeit in der Hütte gewesen. Die Feuerwehr habe die Hütte nach einer Gasmessung wieder freigegeben.  

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