Veranstaltung in der unteren Rathaushalle

Hann. Münden gedenkt der Opfer des Holocaust

Symbol der Menschenverachtung: Der Eingang zum ehemaligen Konzentrationslager Auschwitz Birkenau.

Hann. Münden. Die Stadt Hann. Münden und Mündener Geschichtsvereine laden für Dienstag, 27. Januar, zum Erinnern an die Opfer des Holocaust ein.

Die Stadt Hann. Münden und die drei Mündener Geschichtsvereine „Erinnerung und Mahnung“, Heimat und Geschichtsverein Sydekum und Arbeitergeschichtsverein, laden für Dienstag, 27. Januar, zum Erinnern an die Opfer des Holocaust ein. Die Veranstaltung findet in der unteren Rathaushalle in Hann. Münden statt und beginnt um 18.30 Uhr. Zum Thema sprechen werden Bürgermeister Harald Wegener und Archivar Stefan Schäfer. Im Anschluss wird der Opfer der Gewalt an der Stele vor dem Rathaus gedacht, teilt Pressesprecherin Julia Bytom mit.

Zum 50. Jahrestag der Befreiung des Konzentrations- und Vernichtungslagers Ausschwitz erklärten die Vereinten Nationen den 27. zum Gedenktag an die Opfer des Holocaust. Ein Jahr später, 1996 wurde er zum offiziellen Gedenktag der Bundesrepublik Deutschland. Der damalige Bundespräsidenten Roman Herzog formulierte: „Die Erinnerung darf nicht enden; sie muss auch künftige Generationen zur Wachsamkeit mahnen. Es ist deshalb wichtig, nun eine Form des Erinnerns zu finden, die in die Zukunft wirkt. Sie soll Trauer über Leid und Verlust ausdrücken, dem Gedenken an die Opfer gewidmet sein und jeder Gefahr der Wiederholung entgegenwirken.“

Wie steht es um unser Gedenken heute? Haben wir alles aufgearbeitet? Wird dieser Tag, nachdem die letzten hochbetagten Überlebenden bald nicht mehr persönlich Zeugnis von den Gewaltakten ablegen können, weiter in die Zukunft wirken? Das fragen die Veranstalter.

Erinnerung könne und müsse ein Gradmesser „für unser lokales Handeln hier und heute und für die Zukunft sein.“ (red/tns)

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