Tat in der Nacht in Wiershausen

Geldautomat in Wiershausen mit Gas in die Luft gesprengt

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Tatort in Wiershausen

Wiershausen/Scheden. In Wiershausen wurde in der Nacht zu Mittwoch ein Geldautomat in der ehemaligen Volksbankfiliale in die Luft gesprengt. Auch Tat in Scheden.

In Wiershausen wurde in der Nacht zu Mittwoch ein Geldautomat in der ehemaligen Volksbankfiliale in die Luft gesprengt. Nach Angaben der Polizei erbeuteten der oder die Täter mehrere tausend Euro, so Polizeisprecherin Jasmin Kaatz. Verletzt wurde niemand. „Es entstand erheblicher Sachschaden“, sagt die Hauptkommissarin, „vermutlich mehrere zehntausend Euro“. Die Tat ereignete sich gegen 3.40 Uhr, Hinweise auf den oder die Ganoven gibt es bislang nicht. Die Fahndung nach den Tätern läuft. Die Polizei setzte auch einen Hubschrauber ein. Durch die Wucht der Explosion wurden der Geldautomat, der Türeingang zum Vorraum und auch große Teile der Glasflächen der Vorderfront des Gebäudes vollkommen zerstört. Kaatz: „Teile der Türverglasung und Türelemente aus Metall schleuderten circa 30 Meter durch die Luft und landeten auf der gegenüberliegenden Straßenseite.“ Markus Bludau, Vorstand der Volksbank Göttingen: „Das Wichtigste ist, dass niemand zu Schaden gekommen ist.“ Die Sprengung des Bankautomaten im Bruchhof war am Mittwoch nicht das einzige Verbrechen in der Region, das sich gegen Kreditinstitute richtete. In Scheden versuchten Unbekannte laut Polizei, einen Tresor der Sparkassenfiliale aufzubrechen. Ein Zeuge entdeckte den Schaden gegen 7.45 Uhr. Geld wurde nicht erbeutet, aber der Schaden ist hoch. Der Vorstand der Mündener Sparkasse, Thomas Scheffler, sagte gegenüber der HNA: „Es ist kein Geld abhandengekommen, der Schaden liegt aber bei ungefähr 25 000 bis 30 000 Euro.“ Scheffler weiter: „Die Sparkasse lotet jetzt die Optionen aus, wie es am Standort Scheden künftig mit der Bargeldversorgung weitergeht.“ Ein Zusammenhang der Taten in Wiershausen und Scheden könne nicht ausgeschlossen werden.

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