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Winterdienste in der Region Hann. Münden sehen sich gut vorbereitet

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Von: Jens Döll

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Weiße Massen: Ende Dezember 2021 waren die Winterdienste gefordert, wie hier in Landwehrhagen. Auch in diesem Jahr sollte Schneefall und Eis händelbar sein. Archi
Weiße Massen: Ende Dezember 2021 waren die Winterdienste gefordert, wie hier in Landwehrhagen. Auch in diesem Jahr sollte Schneefall und Eis händelbar sein. Archi © Silke Kuri

Der Winter kündigt sich nach seinem kurzen Intermezzo vor Weihnachten 2022 noch einmal an. Im Altkreis Hann. Münden gab es den ersten Schneefall in diesem Jahr.

Altkreis Münden – Minustemperaturen führten zu glatten Straßen. Dafür sind die Winterdienste der Kommunen aber gerüstet.

Hann. Münden verfügt dafür über drei Silos mit insgesamt 150 Tonnen Streusalz, dazu kommen noch mal 5000 Liter Salzlauge.

Die Lager seien seit Oktober 2022 gefüllt. Die Kommunalen Dienste verfügen über zwei sogenannte Großfahrzeuge für den Winterdienst und fünf kleine Fahrzeuge, heißt es von Jürgen Liebrecht, Bereichsleiter Kommunale Dienste. Um empfindliche Oberflächen, wie beispielsweise die Alte Werrabrücke, zu schonen, wird ein Auftaugranulat eingesetzt.

Laut Liebrecht habe der starke Wintereinbruch vor Weihnachten, bei dem an einem Tag auch Eisregen den Verkehr in der Region beeinträchtigte, kein Loch in die Planung für den Winter gerissen, heißt es weiter. Die Kommunalen Dienste seien auch auf eine solche Situation seit Jahren planerisch und personell vorbereitet, so Liebrecht.

Winterdienst: Dransfeld und Staufenberg gut gerüstet

In der Samtgemeinde Dransfeld standen 60 Tonnen Salz zur Verfügung. Das seine 80 Prozent der Vorräte der Samtgemeinde. Insgesamt können laut Samtgemeinde Bürgermeister Mathias Eilers 78 Tonnen gelagert werden. Auch in der Samtgemeinde habe der vergangene Frosteinbruch im Dezember kein Problem für die Planung dargestellt, obwohl man etwa drei Mal soviel Streusalz verbraucht hätte, wie an einem normalen Tag.

In der Gemeinde Staufenberg sind 14 Mitarbeiter mit einem Lkw, zwei Traktoren, zwei Pkw, drei Transportern und einem Kleintraktor für den Räum- und Streudienst vorgesehen. Sie sind laut der Gemeindeverwaltung nicht nur die rund 230 Gemeindestraßen sowie Geh- und Radwege im Gemeindegebiet mit einer Gesamtlänge von über 70 Kilometer Länge zuständig, sondern auch für Friedhöfe, Dorfgemeinschaftsanlagen, Grundschulen, Kindergärten, Rathaus und Turnhallen zuständig sind.

Während des Schneefalls am gestrigen Donnerstag war auch die Straße bei Dransfeld in Weiß gehüllt.
Während des Schneefalls am gestrigen Donnerstag war auch die Straße bei Dransfeld in Weiß gehüllt. © Kira Müller

Auch in Staufenberg sieht man sich für weitere Wintereinbrüche gerüstet. Im Landkreis Göttingen hätten sich in den vergangenen Jahren etwa 20 bis 30 Landwirte zusammengefunden, die vor allem nachts zwischen 1 und 7 Uhr im Kundenauftrag Parkplätze streuen oder Straßen der Gemeinden und Kommunen vom Eis befreien. Federführend dabei sei der Maschinenring Göttingen gewesen. Das berichtet der Landesbauernverband Landvolk Niedersachsen.

„Bei Schneefall oder Eisregen kann es zu weiteren Einsätzen am Tag kommen“, wird Sebastian Kastner vom Maschinenring Göttingen in der Mitteilung vom Landvolk zitiert. Es wird zur Rücksichtnahme auf die schweren Fahrzeuge der Landwirte, die sich am Winterdienst beteiligen, aufgerufen. „Autofahrer sollten daher nicht zu dicht auffahren“, empfiehlt Kastner in der Mitteilung. (Jens Döll)

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