Gesundheit Nordhessen Holding interessiert an Mündener Kliniken

Das Krankenhaus Hann. Münden, ehemals Vereinskrankenhaus, ist ebenso wie das Nephrologische Zentrum Niedersachsen betroffen von der Planinsolvenz, die der Träger, die Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste, beantragt hat. Foto: Archiv/nh

Hann. Münden. Es gibt nach der beantragten Planinsolvenz der AWO Gesundheitsdienste gGmbH, Trägerin der Mündener Krankenhäuser, weitere Reaktionen.

„Verärgert und betroffen“ haben die Fraktion Die Linke im Göttinger Kreistag und die Mündener Ratsfrau der Linken, Kirsten Klein, die Insolvenz der AWO Gesundheitsdienste (AWO GSD) als Träger der Mündener Krankenhäuser aufgenommen.

Fraktionsvorsitzender Dr. Eckhard Fascher: „Das Vertrauen, das die Politik hier der AWO entgegengebracht hat, war fatal, offensichtlich haben die AWO GSD ein erhebliches Missmanagement betrieben. Wir fordern das Land auf, die Krankenhäuser mit dem kompletten Angebot und mit ihren jeweils 120 Betten in Hann. Münden zu erhalten und im Landeskrankenhausplan weiter festzuschreiben.“

Unterdessen äußert sich die GNH auf Anfrage. „Für die Weiterentwicklung der GNH sind die Gesundheitseinrichtungen in Hann. Münden durchaus von Interesse“, sagt GNH-Vorstand Karsten Honsel. Ob und unter welchen Bedingungen ein Einstieg in Frage komme, werde derzeit geprüft.

Lesen Sie dazu auch:

- CDU fordert von GNH-Chef Konzept für Kreiskliniken

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