Arbeiten an Bahnstrecke

Gleisbett wird saniert: Lärm auch in der Nacht

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Arbeiten im Bereich des Bahnhofs Hann. Münden: Schotter wird bewegt. Altes Material wird entsorgt und durch neues ersetzt. 

Hann. Münden. Die Deutsche Bahn saniert in der Region noch bis zum Ende des Monats die Strecke zwischen Neu Eichenberg und Fuldatal.

Allein im Bereich des Bahnhofs Hann. Münden ist eine Kolonne kräftig am Arbeiten, zum Teil auch in der Nacht. „Es ist gerade nachts sehr störend“, sagt eine Anwohnerin des Philosophenwegs, „vor allem jetzt im Sommer, wenn es warm ist und die Fenster geöffnet sind“.

Dabei geht es vor allem um das Reinigen von Schottersteinen aus dem Gleisbett. Mehrere Berge mit Schotter haben sich aufgetürmt. „Das Material wird behandelt“, sagt Bahnsprecherin Sabine Brunkhorst. Was zu reinigen sei, werde gereinigt und anschließend wieder ins Gleisbett geschüttet. Anderes Material, das abgerieben und zu sehr verschmutzt sei, werde weggefahren und fachgerecht entsorgt. Möglicherweise hafte an den Steinen beispielsweise Unkrautvernichtungsmittel von Büschen, so Brunkhorst: „Der nicht mehr zu gebrauchende Schotter ist aber nicht giftig.“

Nach Informationen der HNA wird auch deswegen nachts gearbeitet, weil das Schweißen an den Schienen bei erhöhten Temperaturen am Tag nicht den erwünschten Effekt bringt.

Außerdem sollen logistische Gründe für den nächtlichen Lkw-Verkehr eine Rolle spielen. Die Sanierungsarbeiten am Gleisbett sollen Ende Juli abgeschlossen sein. Bis dahin ist die Strecke gesperrt, ein Schienenersatzverkehr ist eingerichtet.

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