Glocken aus Hermannshagen auf die Reise geschickt

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Hann. Münden. Sie seien nicht „nur Metall", sondern aufgeladen mit Geschichten, sagte Dr. Ralph Voß, Kirchenvorstand der Stadtkirchengemeinde Münden, über die Glocken der Hermannshäger Kirche, bevor diese am Donnerstag die Reise nach Mecklenburg-Vorpommern antraten.

Das letzte Läuten von St. Matthäus

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Über 50 Jahre lang hatten sie zu fröhlichen und traurigen Anlässen geläutet und waren Zeitgeber im Ort gewesen. Die Gemeinde verabschiedete sich mit einer Andacht, die Glocken abfahrbereit auf einem Autoanhänger vor sich. Erinnerungen wurden ausgetauscht, und es flossen auch Tränen. „Die beste Resonanz haben wir von Mensch zu Mensch“, sagte Voß und schlug über den Glockenlklang eine symbolische Brücke vom Hann. Mündener Stadtteil Hermannshagen in die Gemeinde Prohn bei Stralsund. Die dortige Dorfkirche ist das Ziel der Glocken. Dort werden sie wieder läuten. Udo Griwahn von der gleichnamigen Firma für Turmuhren und Läutanlagenbau, Grimmen, und sein Mitarbeiter Mathias Heitmann hatten die Glocken ausgebaut und nahmen sie mit.

Letztes Läuten von St. Matthäus

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