Feuerwehreinsatz

Glutnester im Brandhaus von Münden flammten neu auf

Brand Altstadt 7. März Nachlöscharbeiten am Montag danach / Foto: Maaß
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Nachlöscharbeiten am Dachstuhl des Brandhauses in der Tanzwerderstraße. Am Montag waren Brandnester wieder aufgeflammt.

Im Dachstuhl des Hauses in der Hann. Mündener Altstadt, das am Samstag, durch ein Feuer zerstört wurde, flammten am Montag erneut Glutnester auf.

Nach Meldungen über neuen Rauch am Brandhaus in der Altstadt musste die Mündener Feuerwehr am Montagvormittag erneut in die Tanzwerderstraße ausrücken. Vor Ort stellte ein Erkundungstrupp dann Glutnester im hinteren Teil des Dachstuhls fest.

Weil das Brandhaus wegen Einsturzgefahr nicht betreten werden darf, setzte die Feuerwehr die Drehleiter ein. Gesichert wurden die Einsatzkräfte für die Nachlöscharbeiten mit Seilen vom Nachbargebäude aus.

Nach Angaben von Stadtbrandmeister Dieter Röthig befanden sich die Glutnester in der Isolierungsschicht des Dachstuhls. Mit zwölf Einsatzkräften war die Feuerwehr vor Ort.

Von der Drehleiter sowie vom Dachboden des Nachbarhauses aus nahmen gestern auch Beamte der Mündener Polizei den Dachstuhl des Brandhauses in Augenschein.

Dort war nach ersten Ermittlungen von Polizei und Feuerwehr am Samstagabend das Feuer ausgebrochen. Wie es zu dem Brand kam, ist weiter unklar. Die Ermittlungen stünden erst am Anfang, so die Polizei.

Dafür werde auch die Brandursachenkommission aus Hannover den Brandort untersuchen. Das Haus sei weiterhin beschlagnahmt, das gelte auch für den Schutt des am Sonntag abgerissenen Giebels. Auch er werde auf mögliche Spuren untersucht.

Wie berichtet, war bei dem Feuer niemand verletzt worden. Nach Angaben der Polizei von Montag hielten sich bei Ausbruch des Feuers in einer Wohnung des Hauses eine 27-jährige Frau mit ihrem zweijährigen Sohn auf und in einer anderen eine 29 Jahre alte Frau. Sie konnten sich rechtzeitig in Sicherheit bringen.

Vor Ort war gestern auch Adalbert Leuner. Dem 61-Jährigen aus Unterfranken gehört das leer stehende Nachbargebäude. Er saniert es gerade, um später dort mit seiner Frau einziehen zu können. Er dankte der Feuerwehr. Ohne ihren raschen Einsatz hätten die Flammen auch auf sein Haus übergegriffen, sagte er. Es sei wichtig, dass Feuerwehren gut ausgerüstet seien.

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