Großübung in Jühnde: Alarm in Biogasanlage

Jühnde. Feuer im Blockheizkraftwerk und im Holzhackschnitzellager der Biogasanlage in Jühnde sowie vier vermisste Bauarbeiter - so lautete das Szenario einer Feuerwehrübung am Mittwoch.

Die Einsatzleitung hatte Oberlöschmeister Benjamin Böttcher aus Jühnde, Unterstützung leistete Löschmeister Daniel Hartje. Sie haben die Bestandteile der Übung auch ausgearbeitet. Für die beiden Feuerwehrleute war es die erste Leitung eines Großeinsatzes.

Beteiligt waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Jühnde, Barlissen, Meensen und Dransfeld mit insgesamt 37 Feuerwehrleuten, dazu zwei Rettungsassistenen des Arbeiter- Samariter-Bundes (ASB) Dransfeld.

Ein Teil der Feuerwehrleute löschte von außen, zwei Trupps mit Atemschutz wurden zur Rettung der Verletzten und zur Brand-Bekämpfung des Blockheizkraftwerkes eingesetzt. Nach einer Stunde war die Situation unter Kontrolle.

Im Anschluss stand eine Manöverkritik mit Gemeindebrandmeister Karsten Beuermann an, der als Beobachter dabei war.

Versorgen einen Verletzten: Feuerwehrleute

Eckhard Fangmeier, Vorstand und Sprecher des „Bioenergiedorfs Jühnde“, machte deutlich, dass dies eine durchaus realistische Situation gewesen sein könnte. Gerade jetzt in der Bauphase sei so etwas möglich.

Denn die Anlage wird nach zehnjährigem Betrieb erweitert und für die nächsten zehn Jahre gerüstet. „Jühnde wird ein Stück weiter in die Zukunft gebracht, um Strom und Wärme bedarfsgerecht zu produzieren“, erklärte Fangmeier. Er schätze die gute Zusammenarbeit mit der Freiwilligen Feuerwehr. Und eine Übung auf dem Gelände der Biogasanlage sei wichtig, damit die Feuerwehrleute mit den örtlichen Gegebenheiten vertraut gemacht werden. (zpy)

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