Grotefend Gymnasium: Schülervertretung ist „Charlie“

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Sie griffen aktuelle Themen auf: Das SV-Gremium des Grotefend-Gymnasiums, hier mit Direktorin Heidrun Korsch und Lehrerin Anni Schminke, zeigt sich solidarisch mit dem Satiremagazin Charlie Hebdo.

Hann. Münden. Flüchtlingspolitik und die Anschläge in Paris waren Thema im Workshop am Grotefend Gymnasium.

Die Anschläge in Paris auf das Satiremagazin Charlie Hebdo, die Pegida-Demonstrationen und die Flüchtlingspolitik sind wichtige Themen, die vor allem in den Schulen erörtert werden sollten. In diesem Sinne hat die Schülervertretung des Grotefend Gymnasiums Münden (GGM) den Workshop, an welchem alle Klassensprecher und Stufensprecher verbindlich teilnehmen, unter dem Motto #noussommescharlie abgehalten.

Die sei auch ein wichtiger Beitrag des Gymnasiums als Schule ohne Rassismus, in welcher alle Schülerinnen und Schüler friedlich mit- und voneinander lernen, ganz gleich ob und welcher Religion sie angehören, teilt SV-Beratungslehrerin Ann-Cristin Kruse mit.

Die Vertreterinnen und Vertreter der Jahrgänge fünf bis zwölf trafen sich im Forum des Gymnasiums und lernten einander anhand von mehreren Spielen noch besser kennen. Anschließend standen verschiedene Workshops, welche die Schülervertretung vorbereitet hatte, auf dem Programm, in denen es beispielsweise um die aktuelle Situation der Flüchtlinge in Deutschland oder um die Gefahr des Mobbings durch soziale Medien wie Whatsapp ging.

Besonders der Workshop zur Flüchtlingssituation habe die Schülerinnen und Schüler berührt, da eine Schülerin diesen mit gestaltet hat, die selber aus Syrien flüchten musste und in sehr beeindruckender Weise mit ihrem Schicksal umgeht.

Nach der kulinarischen Stärkung haben dann alle Teilnehmer gemeinsam in der Schule übernachtet und ihre Gedanken zu diesen Themen und natürlich zu vielen anderen miteinander ausgetauscht. Als Fazit bleibe festzuhalten, dass eine sachliche Erarbeitung der Themen Migration, Integration, Religions- und Meinungsfreiheit wichtig sei und durch ein gegenseitiges Kennenlernen oftmals auch Verständnis erwächst. (red/tns)

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