Grundschule Hemeln: Landesschulbehörde muss neue Lehrer finden

Projektwoche: Mit Spaß und Freude haben die Kinder Hand- und Stabpuppen unter Anleitung von Sibylle König und Nadine Korf (rechts) gefertigt. Archivfoto: Siebert

Hemeln. Wenn Lehrkräfte die Grundschule Hemeln verlassen, dann müsse die Landesschulbehörde für Ersatz sorgen. Auf diesen Punkt bringen Hemelns Ortsbürgermeister Alfred Urhahn sowie Joachim Mundt, Vorsitzender des Förderkreises Grundschule Hemeln, und Stefan Urhahn, stellvertretender Vorsitzender, die Situation.

Jüngst war im Gesellschaftsausschuss der Stadt Hann. Münden zur Sprache gekommen, dass die Hemelner Schulleiterin in den Ruhestand geht und eine Vollzeit-Lehrerin ihre Versetzung beantragt habe. Da die langfristige Zukunft der Grundschule in Hemeln nicht festgeschrieben ist, werde es womöglich schwierig, die Stellen wieder zu besetzen, hatte Jens Wilhelm, Leiter der Grundschule Gimte, skizziert und vorgeschlagen, die Hemelner Grundschule mitsamt dem Lehrpersonal zum nächsten Schuljahr in die Grundschule Gimte aufzunehmen (wir berichteten).

„Wir versuchen mit allen Mitteln, für eine gute Unterrichtsversorgung zu sorgen“, sagte Bianca Schöneich, Pressesprecherin der Landesschulbehörde, auf HNA-Anfrage. Die Rektorenstelle sei ausgeschrieben, da das Verfahren aber noch nicht abgeschlossen sei, konnte sie keine Angaben dazu machen, ob es Bewerbungen gebe. Die Versetzung der Lehrerin sei noch nicht bewilligt, daher sei diese Stelle auch noch nicht ausgeschrieben. Finden sich keine Bewerber, dann arbeitet die Landesschulbehörde mit Abordnungen, Vertretungen, Versetzungen oder schreibt ganz neu aus. Die Behörde könne auch einen anderen Schulleiter beauftragen, die Schule kommissarisch zu leiten, „wir suchen dann das Gespräch“.

Unabhängig von dieser öffentlichen Debatte habe der Förderkreis aber ohnehin längst die Hemelner Eltern eingeladen - alle Eltern mit Kindern vom Grundschulalter abwärts: Gemeinsam will man erörtern, wie es mit der Schule ab 2019 weitergehen soll. (tns)

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