Trotz durchwachsenem Sommer 

Guter Sommer für die Freibäder - Betreiber im Altkreis Münden zufrieden

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Viel los war in dieser Saison beim DLRG-Freibad-Cup in Dransfeld.

Der Sommer 2019 hat den beiden Freibädern im Altkreis Münden, dem Hochbad in der Drei-Flüsse-Stadt und dem Erlebnisbad in Dransfeld, gute Besucherzahlen beschert.

Nach Angaben von Marc Pfütz, Kaufmännischer Leiter der Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM), die das Hochbad betreiben, kamen in dieser Saison rund 59 000 Badegäste. Das sind rund 17 500 weniger als im vergangenen Jahr. 

Glücklich ist man bei den VHM über das Ergebnis dennoch: „Natürlich sind es weniger Besucher als im Vorjahr, 2018 hatte aber auch einen außergewöhnlichen Sommer“, sagt Marc Pfütz. Man sei zufrieden, denn auf die vergangenen fünf Jahre gesehen, hätte die Saison 2019 die zweithöchste Besucherzahl im Hann. Mündener Hochbad erzielt. 

Auch die Feier zum 60. Geburtstag des Schwimmbades sei wohlwollend aufgenommen worden.

Ende Juni gingen die meisten Menschen in die Freibäder 

Konkrete Zahlen zu den Saison-Einnahmen wollten die Versorgungsbetriebe Hann. Münden nicht nennen. 

Die besucherstärksten Tage waren laut Pfütz der 26. und der 30. Juni mit jeweils über 2500 Besuchern – an beiden Tagen kletterte das Thermometer weit über die 30 Grad-Marke. „Nach der Saison ist vor der Saison“, sagt Pfütz. Man sei bereits an den Planungen für die Freibadsaison 2020.

Das Erlebnisbad in Dransfeld besuchten in dieser Saison 29 755 Menschen, teilt Mathias Eilers, Bürgermeister der Samtgemeinde Dransfeld, mit. Das sind rund 20 000 Besucher weniger als im vergangenen Jahr.

Einnahmen liegen über dem Schnitt vergangener Jahre 

Trotz der niedrigeren Besucherzahlen ist Eilers zufrieden: „Eine insgesamt gut verlaufene Saison, die den Stellenwert des Bades in der Region deutlich macht“, sagt der Bürgermeister. Die Besucherzahlen und Einnahmen würden sich über dem Schnitt der vergangenen Jahre bewegen.

Auch wenn die Rekordzahlen des vergangenen Jahres um 25 Prozent unterschritten worden seien, sei man „sehr zufrieden“. Wichtig sei, dass das Angebot auch vor dem Hintergrund von rund 200 000 Euro Defizit pro Jahr für die Region bestehen bleibe und gemeinsam mit dem Campingplatz einen wichtigen touristischen Faktor bilde.

Die meisten Besucher kamen am 30. Juni mit rund 2000. Die Einnahmen belaufen sich laut Eilers auf rund 72 000 Euro.

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