1. Startseite
  2. Lokales
  3. Hann. Münden
  4. Hann. Münden

Hainbuche in Hann. Münden in die Werra gestürzt

Erstellt:

Von: Fabian Diekmann

Kommentare

Die Hainbuche auf dem Doktorwerder stürzte kurz vor Weihnachten in die Werra.
Die Hainbuche auf dem Doktorwerder stürzte kurz vor Weihnachten in die Werra. © Petra Siebert

Die Hainbuche am Doktorwerder riss beim Sturz einen Teil der Ufermauer und des Zaunes darauf mit.

Hann. Münden – Kurz vor Weihnachten ist eine mehrere Tonnen schwere Hainbuche am Doktorwerder in die angrenzende Werra gestürzt. Beim Aufprall auf das Flussbett ist der Baum anschließend in mehrere Teile zerbrochen. Dabei riss er sowohl einen Teil der Stützmauer sowie eine Zaunanlage mit.

Stadtarchivar Stefan Schäfer schätzt, dass die Hainbuche bereits seit ungefähr 150 Jahren an diesem Platz steht. Der Baum ist den Kommunalen Diensten der Stadt zufolge wild gewachsen und habe sich über Jahrzehnte entwickelt. Auch wenn der Standort der Hainbuche als schwierig bekannt war, sei der geschädigte Zustand der Wurzeln durch Fäule im Boden bei äußerlicher Betrachtung nicht ersichtlich gewesen.

Bäume am Doktorwerder regelmäßig kontrolliert

Wie die anderen Bäume auf dem Doktorwerder auch, sei die Hainbuche regelmäßig durch einen externen zertifizierten Baumkontrolleur begutachtet worden, wie Mathias Simon, Pressesprecher der Stadt, auf Anfrage mitteilte. Letztlich habe die Buche ihrem großen Eigengewicht und der Wurzelschädigung aber nicht mehr standhalten können. Da die Stadt Hann. Münden Teile des Doktorwerders vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt pachtet, sind für die Bergung der Buche die Kommunalen Dienste verantwortlich.

Bergung mit Autokran notwendig

Dafür werde jedoch laut Simon ein Autokran benötigt, um den Baum in Einzelteilen zu bergen und auf einen Lastwagen zu heben, der ihn schließlich abtransportiert. Diese Arbeiten sind für Dienstag und Mittwoch, 17. und 18. Januar, geplant.

Im Anschluss an die Bergung sei eine Instandsetzung von sowohl der Mauer als auch der Zaunanlage auf der Mauer vorgesehen. Da der Standort als ungeeignet für die erneute Pflanzung einer Hainbuche angesehen werde, könne man sich dies aber an einer anderen Stelle vorstellen.  (fad)

Auch interessant

Kommentare