Hedemünden

Handarbeitskreis trifft sich seit 40 Jahren: Viel mehr als Häkeln und Stricken

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Sie handarbeiten gemeinsam und haben Spaß dabei: Heidrun von Dolsperg, Marlis Romppel, Renate Schmidt, Christa Panierschky, Bärbel Metje, Anette Ulbricht, Monika Rudolf und Inge Spangenberg. Nicht auf dem Foto sind Helga Gottschalk, Ingrid Ries und Dieta Neumann.

Elf Frauen stricken, häkeln und sticken beim Handarbeitskreis Hedemünden. Die Motivwahl wird auch von aktuellen Trends beeinflusst.  

„Wir handarbeiten, quatschen, trinken Tee und genießen dazu kleine Leckereien.“ So beschreibt Anette Ulbricht den Handarbeitskreis in Hedemünden, den es seit über 40 Jahren gibt.

Jeden zweiten Donnerstag kommen die elf Frauen unterschiedlichen Alters im Katharinenhaus der Kirche zusammen. „Hier in den Räumen fühlen wir uns sehr wohl und wir lassen es uns an den Donnerstagen so richtig gut gehen“, schwärmt Bärbel Metje.

Jeder bringt die Handarbeit mit, die ihm Spaß macht. Es wird viel Neues ausprobiert und wenn sich jemand nicht so ganz sicher ist, steht gegenseitige Unterstützung an. Irgendjemand weiß immer weiter. „Doch es kommen nicht immer alle Frauen und wir würden gerne mehr sein“, so Ulbricht. Deshalb würden sich die Mitglieder des Handarbeitskreises über Zuwachs freuen.

Das Alter spielt keine Rolle

Das Alter spielt keine Rolle, Interessierte müssen nicht aus Hedemünden kommen, denn es sind auch Frauen aus Hann. Münden und den anderen Ortsteilen dabei. Es müssen auch keine monatlichen Beiträge geleistet werden. „Auch wer nicht oder sehr wenig handarbeiten kann, ist hier willkommen“, sagt Heidrun von Dolsperg. „Wir leisten Hilfe und unterstützen gerne“. 

Das nächste Treffen findet am Donnerstag, 24. Oktober, von 19 bis 21 Uhr statt. „Wer Lust und Interesse hat, kann einfach kommen, wir freuen uns“, so Anette Ulbricht.

Es wird gestickt, gehäkelt und gestrickt, je nach Trend. Früher war es viel Hardanger Stickerei, Schals und auch Topflappen. Heute sind es Mützen, Tücher, Stulpen, Taschen und Babykleidung. Strümpfe werden immer gestrickt.

Auch das Zusammensein ist den Frauen wichtig

„Es ist für uns ein reines Hobby, wir handarbeiten für uns und unsere Familien, es wird nichts verkauft. So arbeiten wir auch nicht unter Druck“, betont Monika Rudolf. Nicht nur das Stricken oder Häkeln ist den Frauen wichtig, auch das Zusammensein, das Unterhalten und den Spaß, den sie gemeinsam haben, genießen sie. 

Und da kann es auch schon mal vorkommen, dass vor lauter Schnuddelei „rückwärts“ gestrickt werden muss. Marlis Romppel erinnert sich, dass sie sich so angeregt unterhalten und gar nicht gemerkt hat, dass sie ihrem Strumpf zwei Fersen verpasst hat.

Ansprechpartnerin ist Anette Ulbricht, sie ist telefonisch unter 05545/969330 erreichbar.

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