Hangrutsch zwischen Bonaforth und dem Bahnübergang

Hangrutsch zwischen Bonaforth und dem Bahnübergang, Feuerwehr Hann. Münden war da. Foto: Feuerwehr Hann. Münden

Bonaforth. Die Straße zwischen Bonaforth und Hann. Münden wird nach einem Hangrutsch entgegen der Ankündigung doch nicht heute Nacht gesperrt.

Das teilte Julia Bytom, Pressesprecherin der Stadt Hann. Münden, mit.  Zuerst solle ein Plan ausgearbeitet werden, wie mit der Situation umgegangen wird.

Bei der Einmündung nach Bonaforth kurz vor dem Bahnübergang auf der Bundesstraße 496 war es zu einem Hangrutsch gekommen. Noch immer besteht die Gefahr, dass Steine sich lösen und auf die Straße fallen.

Aktual isiert um 15.10 Uhr

Wie Jasmin Kaatz, Pressesprecherin der Polizei Göttingen, mitteilte, wurden die Polizisten aus Hann. Münden am Sonntag um 18.20 Uhr alarmiert, weil Gesteinsbrocken auf der Fahrbahn lagen. Da das Erdreich aufgeweicht war, riefen die Beamten den Bereich Sicherheit und Ordnung der Stadt Hann. dazu.

Die Strecke war zwischen 20.30 Uhr und 0.30 Uhr auf einer Spur gesperrt, verletzt wurde niemand. Die Feuerwehr beseitigte das Geröll und schickte einen Statiker mit einem Drehleiterkorb in den Hang, der sich angeschaut hat, ob der Hang einsturzgefährdet ist. Außerdem hat sie alle losen Brocken am Hang entfernt, um sicherzugehen, dass nichts mehr abrutscht. Doch damit ist die Lage noch nicht entschärft.

„Wie es zu dem Hangrutsch kam, ist noch unklar. Der Hang besteht aus Buntsandsteinen. Die Steine wurden unterspült und haben sich mit Wasser vollgesaugt“, sagt Julia Bytom, Pressesprecherin der Stadt Hann. Münden. Durch den feuchten Boden sei keine Klebewirkung am Boden mehr vorhanden. „Die Situation ist weiterhin gefährlich, es kann jederzeit wieder zu einem Hangrutsch kommen“, sagt Bytom.

Hangrutsch zwischen Bonaforth und dem Bahnübergang

Kommen die Brocken von weit oben, ist auch die Bahnstrecke zwischen Kassel und Witzenhausen betroffen. Deshalb muss schnell gehandelt werden. „Wir haben einen Geologen aus Hannover angefordert, der sich die Haltbarkeit der Steine anschaut“, sagt Bytom. Die kommenden Tage soll eine Konstruktion angebracht werden, die verhindert, dass Gesteinsbrocken auf die Straße fallen. „Das ist schwierig, da die Straße sehr schmal und der Hang sehr steil ist“, sagt Bytom.

Von Leona Nieswandt

 

Schlagworte zu diesem Artikel

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken, um Missbrauch zu vermeiden.

Die Redaktion

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.