Heger und Pfleger

„Grünes Abitur“ bestanden: 16 Jungjäger legen ihre Prüfung in Hann. Münden ab

Jägerausbildung: Kristina Jakob (von links), Silke Sewelies und Annika Wallbach haben als Lehrgangsbeste die Prüfung bestanden.
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Jägerausbildung: Kristina Jakob (von links), Silke Sewelies und Annika Wallbach haben als Lehrgangsbeste die Prüfung bestanden.

16 Jungjäger als der Region haben in Hann. Münden ihr „Grünes Abitur“ - ihre Jagdprüfung - abgelegt. Voraus gingen Monate des theoretischen und praktischen Lernenes.

Hann. Münden – „Waidmannsheil zur bestandenen Jägerprüfung“. 16 Mal sprach Dieter Buhse, Vorsitzender der Jägerschaft Münden, diese Gratulation am Samstagnachmittag aus. Denn nach sieben Monaten Theorie und Praxis haben sich 16 Jungjäger (sechs Frauen und zehn Männer) der anspruchsvollen Prüfung gestellt und ihr „Grünes Abitur“ bei der Jägerschaft Münden bestanden.

Hann. Münden: Prüfung nach sieben Monaten

In einer kleinen Feierstunde überreichte er den Absolventen Zeugnisse des Landkreises und die Jägerbriefe von der Jägerschaft. Bei den Kandidaten machten sich Erleichterung und Stolz breit. „Es ist ein sehr gutes Ergebnis, denn die Hälfte der Prüflinge haben eine Eins vor dem Komma“, freute sich Buhse. Dies sei aber auch den Ausbildern für die verschiedenen Bereiche der Jägerschaft zu verdanken, die mit Herzblut dabei gewesen seien. Ihnen sprach Dieter Buhse ein Dankeschön aus. Lehrgangssprecherin Meike Quentin nahm stellvertretend für alle Teilnehmer den traditionellen Jägerschlag von Buhse entgegen. Damit sind die „Frischlinge“ in die Schar der örtlichen Jäger aufgenommen.

Auch Jungjäger aus Witzenhausen und Reinhardshagen

Die Jungjäger stammen aus dem Altkreis Münden, Witzenhausen, Reinhardshagen, Kassel, Fuldatal und Datteln. Ihnen allen fiel eine Last von den Schultern, denn die letzten Wochen vor der 14-tägigen Prüfung waren schon anstrengend. Jagdbetriebslehre, Wildtierkunde, Jagdrecht, Waffenkunde, Unfallverhütung, Naturschutz und vieles mehr wurde in den sieben Monaten vermittelt. Hinzu kamen zahlreiche praktische Ausbildungen, Revierbegehungen und die Schießausbildung auf der Schießanlage der Mündener Jägerschaft am Rattbach. Dem Nachwuchs ist klar, dass durch ein ständiges Weiterlernen, den sorgfältigen Umgang mit Jagdwaffen und mit einem tierschutzgerechten Jagen das erlernte Wissen vertieft werden muss. Denn mit der Ausbildung zum Jäger ist auch immer auch die Ausbildung zum Heger und Pfleger verbunden. (Petra Siebert)

Die Absolventen

Das beste Prüfungsergebnis erreichte Annika Wallbach mit der Note 1,4. Sie erhielt dafür einen freien Rehbockabschuss. Es folgten Silke Sewelies und Kristina Jakob. Sie erhielten jeweils ein Jahresabo für eine Jäger-Fachzeitschrift. Weitere Absolventen waren Elena Katharina Baarck, Manuela Krüger, Christian Bischoff, André Brähmer, Karl-Erich Herzing, Alexander Host, Darwin Ludwig Langkamp, Manuel Rohrberg, Dr. Sebastian Roppel, Mario Schäfer, Ernesto Schröder und Guido Stass. Coronabedingt war die Teilnehmerzahl auf 16 begrenzt.

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