Samstag 12.12.2020

Hann. Münden: Adventsmarkt für das Hospiz in Restaurant

Selbstgenäht: Anneliese Lange aus Laubach hat diese Mund-Nasen-Schutze gemacht, die es beim Adventsmarkt zugunsten des Mündener Hospizes gibt.
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Selbstgenäht: Anneliese Lange aus Laubach hat diese Mund-Nasen-Schutze gemacht, die es beim Adventsmarkt zugunsten des Mündener Hospizes gibt.

Viele Veranstaltungen zugunsten des Mündener Hospiz müssen wegen der Corona-Krise ausfallen. Ein kleiner Adventsmarkt soll am Samstag (12.12.2020) etwas Licht ins Dunkel bringen. Dafür wurde eine Mündener Insitution als Location gewonnen.

Hann. Münden – Die Dreiflüssestadt wird für ein paar Stunden hyggelig. Das Wort Hygge stammt aus dem Dänischen und bedeutet so viel wie gemütlich, angenehm und nett. Seit einigen Jahren wird der Begriff auch immer mehr im deutschen Sprachraum verwendet. Er drückt in etwa Behaglichkeit aus. „Hygge“ ist auch der Namen des Ladens von Kerstin Dunkel in Hemeln. Dort verkauft sie Dekorationsgegenstände, die „den Alltag verschönern“.

Adventsmarkt von 10 bis 15 Uhr in Hann. Münden

Mit ihrem Geschäft wird sie kommenden Samstag, 12.12.2020, in das Restaurant Reblaus in Hann. Mündens Innenstadt ziehen. Dort findet von 10 bis 15 Uhr der Adventsmarkt zugunsten des Mündener Hospizes statt.

Neben den „hyggeligen“ Gegenständen im skandinavischen Design gibt es textile Handarbeiten von den Wollmäusen aus Vellmar. Diese Frauengruppe stellt ehrenamtlich Stoffarbeiten her. Vor der Coronakrise trafen sich die Damen im Alter zwischen 40 und 90 Jahren immer donnerstags, um gemeinsam mit Stoff zu arbeiten.

Socken und Mund-Nasen-Schutz

Für den Adventsmarkt konnte zudem Anneliese Lange aus Laubach gewonnen werden, die Mund-Nasen-Schutze genäht und Socken gestrickt hat. Auch Marita Hoffmann ist dabei. Sie bietet selbstgestaltete Karten an.

Die Idee entstand, berichtet Jutta Nickel vom Awo-Hospiz Münden, weil Veranstaltungen zugunsten der Einrichtung wegen der Corona-Krise abgesagt werden mussten. Geplant waren zum Beispiel „Löffeln fürs Hospiz“ und „Advent im Meurer-Hof“.

Verzicht auf große Veranstaltungen wegen der Pandemie

„Große Veranstaltungen passen einfach nicht in die aktuelle Zeit“, so Nickel, die sich für das Hospiz um die Spendenakquise kümmert. Die Idee, zu Adventszeit einen Markt in der Reblaus zu veranstalten, sei gemeinsam mit den Betreibern Sandra und Toni Iannibelli entwickelt worden. Die Einnahmen des Tages gehen an das Hospiz, das für seine Arbeit auf Spenden angewiesen ist. „Wir bieten dem ein oder anderen die Möglichkeit, sich noch ein schönes Weihnachtsgeschenk zu sichern“, sagt Nickel. (Jens Döll)

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