Zufahrt ist Problem

Ärger mit Bahnhofszufahrt: Nach wie vor keine Einigung mit Eigentümer in Hedemünden

Die Zufahrt zum Bahnhaltepunkt Hedemünden ist weiter das Problem. Diese gehört einem privaten Investor.
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Die Zufahrt zum Bahnhaltepunkt Hedemünden ist weiter das Problem. Diese gehört einem privaten Investor.

Die Arbeiten am Bahnhaltepunkt Hedemünden schreiten voran. Doch nach wie vor gibt es Ärger um die Zufahrt. Der Ortsbürgermeister ist sauer.

Hann. Münden – Das Umfeld und die Zufahrt zum sanierten Bahnhaltepunkt Hedemünden sorgen weiter für Ärger. Doch auch bei der Unterführung gibt es Probleme. Das wurde in der jüngsten Sitzung des Ortsrates Hedemünden deutlich.

Weiter Probleme beim Bahnhaltepunkt Hedemünden

So habe der Hersteller der Aufzugsanlagen Lieferschwierigkeiten angemeldet, berichtet Hedemündens Ortsbürgermeister Udo Bethke. Vor der Lieferung der Anlagen könne bis zu ein Jahr vergehen, habe es vom Projektleiter geheißen. Nun müssten bis auf Weiteres die 25 Stufen zu Fuß bewältigt werden.

Das Bahnhofsumfeld müsse neu geplant werden: Dazu habe es im August einen Termin gegeben. Pläne hätten bereits bis Weihnachten von der Stadtverwaltung vorgelegt werden sollen. Das sei aber bisher nicht geschehen kritisierte Udo Bethke. „Es wird endlich Zeit, eine Planung zu haben für Straßenbau, die Neuerstellung von Parkplätzen und der Grundstückskauf muss von der Stadt endlich über die Bühne gebracht werden“, so Bethke weiter. Ortsratsmitglied Florian Gottschalk betonte ebenfalls: „Wenn wir es nicht rechtzeitig schaffen, das Bahnhofsumfeld zu sanieren, brauchen wir Ersatz.“ Die Straße zum Bahnhof sei in einem erbärmlichen Zustand. „Ich halte es für essenziell, den Eigentümer in die Pflicht zu nehmen.“

Doch die Verhandlungen mit dem Eigentümer der Straße, einer Immobiliengesellschaft aus dem bayerischen Erding, der auch der Bahnhof selbst gehört, gestalten sich laut Mündens Bürgermeister Harald Wegener weiter schwierig.

Wegener: „Wir müssen uns dazu nun schnell mit den Grundstückseigentümern absprechen“

„Ich bin sehr unzufrieden darüber, dass wir mit dem Eigentümer des Bahnhofsgebäudes nicht weiterkommen“, sagte Wegener. Da der Eigentümer derzeit nicht bereit sei, zu verkaufen, suche die Stadt nach Alternativen: Man könne entweder den vorhandenen Weg ertüchtigen oder über den Ankauf anderer Grundstücke nachdenken, um den Verkehr zur Mündener Straße zu führen. Diese Lösung ziehe er vor, so Wegener. „Wir müssen uns dazu nun schnell mit den Grundstückseigentümern absprechen“, so Wegener. Nach den Gesprächen sei dann eine Sondersitzung des Ortsrats geplant. (Thomas Schlenz)

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