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Hann. Münden: Ausstellung „FEB24“ lockte die Besucher in die Galerien

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Von: Petra Siebert

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KunstNetz-Vorsitzende Lore Puntigam (links) und Galeriebesitzerin Anja Fehrensen (Mitte) begrüßten die Gäste. Gaby Meyer (rechts), gehört zum Orga-Team.
KunstNetz-Vorsitzende Lore Puntigam (links) und Galeriebesitzerin Anja Fehrensen (Mitte) begrüßten die Gäste. Gaby Meyer (rechts), gehört zum Orga-Team. © Petra Siebert

Die Ausstellung „FEB24“ lockte die Besucher in die Galerien von Hann. Münden. Zahlreiche Künstler zeigten ihre Werke in der „Galerie Eisen Meurer“ und dem Künstlerhaus.

Hann. Münden – „Warum in die Ferne schweifen, wenn das Gute liegt so nah“. Mit dieser Gedichtzeile von Johann Wolfgang Goethe kann man sich nach einem Besuch der „FEB24“, der Vereinsausstellung des Mündener KunstNetz, auseinandersetzen. Denn eine gute Auswahl der Werke von 36 Künstlerinnen und Künstlern, eine gelungene Präsentation in der „Galerie Eisen Meurer“ und dem Künstlerhaus in Hann. Münden zeigten eine Vielfalt an Einzigartigkeit. Hingehen, schauen, staunen und feststellen, diese Ausstellung kann sich sehen lassen.

Hann. Münden: Ausstellung nach Jahren der Coronapause

Nach dreijähriger Coronapause war es für Künstler und Besucher eine Freude, bei der beliebten dreitägigen Kunstveranstaltung dabei zu sein. In ihrer Begrüßung wies KunstNetz-Vorsitzende Lore Puntigam darauf hin, dass vor zehn Jahren Anja und Fritz Fehrensen zum ersten Mal ihre Galerie für die erste „FEB“ zur Verfügung stellten. Sie berichtete auch, dass es nicht leicht gewesen sei, bei der Vielfalt an Werken eine Auswahl zu treffen.

Ein Gemeinschaftsprojekt in Mischtechnik der „Offenen Kunstwerkstatt“ mit Titel „du siehst das, was ich nicht sehe.
Ein Gemeinschaftsprojekt in Mischtechnik der „Offenen Kunstwerkstatt“ mit Titel „du siehst das, was ich nicht sehe. © Petra Siebert

Denn die Anzahl der Exponate pro Künstler war begrenzt. Es waren alles aktuelle Werke wie Bilder, Skulpturen, Fotografien und Glaskunst. Als Hausherrin begrüßte auch Anja Fehrensen die Gäste und hieß besonders Uwe Hentze, den langjährigen Vorsitzenden des KuntNetz, willkommen. Sie wies außerdem darauf hin, dass Getränke bei der Vernissage kostenfrei ausgegeben werden, die Gastgeber sich aber über eine Spende für die Mündener Tafel freuen würden. Auch machte sie auf rote Punkte aufmerksam, die den Verkauf eines Bildes signalisieren. Und sie sprach die Hoffnung aus, dass möglichst viele Kunstwerke rote Punkte bekommen. Ein Gemälde erhielt bereits vor der Eröffnung einen Punkt.

Die Besucher begrüßten es, zwischen den beiden Ausstellungsorten hin und her zu spazieren. Die Künstlerinnen und Künstler spiegelten in der ansprechenden Ausstellung ihr Schaffen in allen Kunstrichtungen und Techniken wider und ließen die Gäste tief eintauchen in die breit gefächerte Kulturlandschaft Mündens.

Hann. Münden: Anzahl der Exponate pro Künstler waren begrenzt

Die Werke brachten Freude beim Ansehen, schenken dem Betrachter Inspiration und Entspannung. Auch war es interessant, die künstlerische Entwicklung einzelner Künstler in den zehn Jahren zu verfolgen. Als Nebeneffekt bot die Ausstellung ein gutes Forum für einen regen Austausch zwischen Besuchern und Kunstschaffenden.

Die erste FEB des Vereins Mündener KunstNetz mit Werken von 20 Künstlern fand Ende Februar 2013 in der Eisen Meurer Galerie statt. Vor der ersten FEB zählte der Verein 60 Mitglieder. Noch am Eröffnungswochenende wurde die 100-Mitglieder-Marke geknackt, jetzt gehören 170 Mitglieder zum Verein. (Petra Siebert)

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