Polizei untersucht Vorfall 

Ausflugsschiff „Weserstein“ wohl bald wieder einsatzbereit

Die „Weserstein“ bei ihrer Schiffstaufe am Tanzwerder in Hann. Münden. 
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Die „Weserstein“ bei ihrer Schiffstaufe am Tanzwerder in Hann. Münden. 

Der Fahrt des Ausflugsschiff "Weserstein" wurde am Samstag (30.05.2020) ein Strich durch die Rechnung gemacht. Die Schraube wurde beschädigt. Doch Ersatz soll bald eintreffen. 

Hann. Münden –Wenn alles gut läuft, soll das Ausflugsschiff „Weserstein“ am kommenden Wochenende wieder Ausflügler über die Weser transportieren, dies teilt Tina Herwig, Geschäftsführerin der Weserstein Touristik auf Anfrage mit. Die Gesellschaft betreibt das Schiff. 

Hann. Münden: Erste Fahrten der "Weserstein" mit Hindernissen

Am Donnerstag (04.06.2020) soll ein neuer Propeller im Raum Hamburg abgeholt werden, der dann so schnell wie möglich verbaut werden soll. Die „Weserstein“, die vor ihrer Umtaufe „Dornröschen“ hieß, hatte ihre Jungfernfahrt am vergangenen Samstag absolviert. Bei einer der Fahrten wurde der Propeller des Schiffs beschädigt, sodass die „Weserstein“ zwischen Reinhardshagen und Hann. Münden anlegen musste. Davor driftete das Schiff für einige hundert Meter ab.

Hann. Münden: Propeller von Schiff "Weserstein" beschädigt 

Die 20 Passagiere konnten das Schiff unverletzt verlassen. Der Betreiber Weserstein Touristik spricht von einem Kunststoffseil, welches sich um den Propeller gewickelt habe, die Wasserschutzpolizei vermutet eine Grundberührung, so ein Sprecher der Behörde. Darauf weise die Art der Beschädigung an dem Propeller hin, diese sei „typisch“. Um ein abschließendes Urteil zu fällen, bedarf es aber weiterer Untersuchungen. Diese sollen Ende dieser Woche stattfinden. Laut Wasserschutzpolizei Kassel überprüfte am Folgetag eine Fachfirma den Antrieb des Schiffes, damit eine Beschädigung dieses ausgeschlossen werden konnte.

Hann. Münden: Wasserschutzpolizei untersucht Vorfall 

Die Sorge stellte sich als unbegründet heraus, sodass das Ausflugsschiff mit eigenem Antrieb nach Münden zurückkehren konnte. In den kommenden Tagen, so der Sprecher, werde der Streckenabschnitt der Oberweser, auf dem der Unfall geschah, untersucht.

Das Ausflugsschiff wurde 1969 in den Niederlanden gebaut und kann 150 Personen befördern. Die Fahrten am vergangenen Wochenende fanden unter den gängigen Coronaregeln statt, sodass bedeutend weniger Passagiere an Bord waren.

Von Jens Döll

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