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Hann. Münden: Biergenuss am Dielengraben

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Von: Petra Siebert

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Tim Knudsen, Lukas Katzwinkel, Tim Lieberknecht und Yorik Polter hatten ihren Spaß beim Bierfestival.
Tim Knudsen, Lukas Katzwinkel, Tim Lieberknecht und Yorik Polter hatten ihren Spaß beim Bierfestival. © Petra Siebert

Das Mündener Bierfestival konnte nach zwei Jahren Coronapause wieder stattfinden. Bei herrlichem Wetter lockte es die Menschen an den Dielengraben. Zwei Tage wurde gefeiert.

Hann. Münden – Frühsommerliche Temperaturen und Sonnenschein, fröhliche Menschen, köstliche Biere, Musik und eine besondere Atmosphäre am Fluss: Das war das zweite Hann. Mündener Bierfestival am Dielengraben. Am Freitag (13.05.2022) und Samstag (14.05.2022) präsentierten Craft-Beer-Brauer und experimentierfreudige Brauereien mit verschiedensten Biersorten die Vielfalt der Braukunst. Das war nicht nur ein Geschmackserlebnis für Bierkenner.

Erik Schäfer präsentierte außergewöhnliche Biere der Kasseler Braumanufaktur Steckenpferd.
Erik Schäfer präsentierte außergewöhnliche Biere der Kasseler Braumanufaktur Steckenpferd. © Petra Siebert

Hann. Münden: Fest für Bierkenner am Dielengraben

An den einzelnen Ständen kamen Besucher mit den Bierbrauern schnell ins Gespräch. So beispielsweise erfuhren die Bierfans am „craftBEE“-Stand von Michael Hertweck von der Arbeitsgemeinschaft Kasseler Stadtbienen, dass sie es sich zum Ziel gesetzt haben, die alte Tradition des Honigbieres mit einem eigenen Craft-Bier neu zu beleben. Das Honigbier wird in kleinen Suden, in Handarbeit und mit hochwertigen Zutaten hergestellt. Craftbeer (auch Craftbier) ist eine Sorte von Bieren, die nicht industriell, sondern handwerklich und meist mit einem kreativen Mix vieler Hopfensorten gebraut werden. „Schön, dass es wieder Veranstaltungen wie diese gibt“; meinte Erik Schäfer von der Braumanufaktur Steckenpferd aus Kassel.

„Besonders gut sind die Erdbeer-, Melonen- und Tropical-Bowle angekommen“

Michael Hertweck von Craftbee Bierfest Hann Münden
Michael Hertweck von Craftbee aus Kassel beim Bierfest Hann Münden. © Petra Siebert

Er hatte einige außergewöhnliche Biere mitgebracht, unter anderem ein Kellerbier, namens Kellerkind. Schäfer beschrieb den Geschmack des süffigen Bieres als dezent blumig, karamellig, und vollmundig. Kellerbier ist ein ungefiltertes, naturtrübes Bier. Auch das Ratsbrauhaus und das Hobbithaus (am Rattwerder) waren vertreten. Marion Mosch vom Hobbithaus zeigte sich zufrieden. Im Angebot hatte sie Bowlen mit Weizenbier angesetzt. „Besonders gut sind die Erdbeer-, Melonen- und Tropical-Bowle angekommen“, erzählte sie. Viele Gäste sind in kleinen und auch großen Gruppen gekommen, alle hatten ihren Spaß und waren froh, dass sie mit anderen Menschen zusammen treffen konnten.

Das erste Bierfestival fand von drei Jahren statt, coronabedingt fiel es die darauffolgenden zwei Jahre aus. Die Organisation lag in Händen von Matthias Biroth, Tourismusmanager bei der HMM. (Petra Siebert)

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