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Blindgängerverdacht in Hann. Münden: Termin für Beginn der Suche bekannt

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Von: Thomas Schlenz

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Diese 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg war in der vergangenen Woche in Göttingen entschärft worden. Ab der kommenden Woche werden Verdachtspunkte in der Weststadt untersucht.
Liegen vier Bombenblindgänger im Hann. Mündener Untergrund? In der Universitätsstadt Göttingen werden immer wieder Blindgänger gefunden. Unser Archivbild zeigt eine 250-Kilo-Bombe aus dem Zweiten Weltkrieg. © Kampfmittelbeseitigungsdienst Niedersachsen

Die Stadt Hann. Münden lässt nach möglichen Blindgängern suchen. Es gebe vier Verdachtspunkte, teilte die Stadt mit. Die Suche soll nun im Juli beginnen.

Update: Montag, 20.06.2022, 17.05 Uhr: Hann. Münden - Nachdem sich durch eine Luftbildauswertung vier mögliche Verdachtspunkte für Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg in Hann. Münden ergeben haben , war laut Stadtverwaltung heute eine Fachfirma vor Ort, um das Areal rund um die Verdachtspunkte (Verwaltungsgebäude Böttcherstraße, Bahngelände beim Philosophenweg, Standort am Bahnhof und Doktorwerder) zu begutachten. Es gehe darum, zu klären, wie das Unternehmen mit seiner Ausrüstung an die Punkte gelangen könne. Die eigentlichen Untersuchungen sollen um den 04.07.2022 starten.

Hann. Münden: Blindgänger im Stadtgebiet vermutet

Erstmeldung: Mittwoch, 15.06.2022, 15.48 Uhr: Hann. Münden - Die Stadt Hann. Münden lässt nach möglichen Blindgängern suchen. Es gebe vier Verdachtspunkte, teilte die Stadt mit. Der Verdacht sei bei der Auswertung von Luftbildern aufgekommen. Die Deutschen Telekom Technik GmbH bereite in Hann. Münden die Verlegung von Leitungstrassen vor. Das Landesamt für Geoinformation und Landesvermessung Niedersachsen begleite die anstehenden Tiefbauarbeiten und habe dafür Luftbildaufnahmen ausgewertet, die während und nach dem 2. Weltkrieg von den Alliierten aufgenommen wurden.

Dabei hätten vier Standorte ausfindig gemacht werden können, an denen sich Blindgänger befinden könnten. Die Stadtverwaltung Hann. Münden sei über das Ergebnis dieser sogenannten Sondierungsmaßnahme durch das Landesamt umgehend unterrichtet worden. Bürgermeister Tobias Dannenberg betont, dass es sich bei den vorliegenden Hinweisen zunächst nur um sogenannte Verdachtsfälle handeln würde: „Dennoch nehmen wir die Angelegenheit sehr ernst und lassen die Standorte sofort untersuchen.“

Hann. Münden: Luftbildauswertung brachte den Verdacht

Überprüft werden sollen am Philosophenweg angrenzende Bahnanlagen, ein Standort im Bahnhofsumfeld, das Gelände des städtischen Verwaltungsgebäudes in der Böttcherstraße und der Doktorwerder. Ein von der Stadtverwaltung beauftragtes Fachunternehmen werde laut Dannenberg ab Montag, 20. Juni, die einzelnen Standorte begutachten. Sämtliche GrundstückseigentümerInnen sind von der Verwaltung bereits informiert. Begonnen werde mit Voruntersuchungen auf dem Areal der Stadtverwaltung in der Böttcherstraße.

„Wenn es nicht zu den Tiefbauarbeiten durch die Deutsche Telekom gekommen wäre, hätten wir womöglich niemals von diesen Verdachtsfällen erfahren. Deshalb sind wir sehr dankbar für diese Information und können der Sache nun nachgehen. Falls während der Untersuchungen wirklich Kampfmittel ausfindig gemacht werden sollten, werden wir weitere Maßnahmen einleiten“, informiert der Bürgermeister. (Thomas Schlenz)

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