Bonaforth

Brandschutz trotz Sperrung gesichert: Stadt Hann. Münden äußert sich zu Lage in Bonaforth

Sperrung der B496. In Hann. Mündens Innenstadt zeigen bereits seit Mitte der Woche die Sperrung und die Umleitung an.
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Sperrung der B496. In Hann. Mündens Innenstadt zeigen bereits seit Mitte der Woche die Sperrung und die Umleitung an.

Die B496 bei Bonaforth ist gesperrt. Bewohner, die nach Hann. Münden wollen, müssen einen Umweg über die A7 auf sich nehmen. Wie sieht es aber mit dem Brandschutz während der Bauarbeiten aus?

Hann. Münden – Der Brandschutz in Bonaforth ist gesichert. Das geht aus einer Mitteilung der Stadt Hann. Münden hervor. Hintergrund ist, dass seit dem vergangenen Wochenende der Bahnübergang an der Bundesstraße 496 (B496) in der Nähe von Bonaforth von der Deutschen Bahn (DB) gesperrt ist. Zeitgleich sorgt eine Baustelle von Hessen Mobil auf der anderen Seite der Fulda, an der Bundesstraße 3 (B3) für die Bewohner des Hann. Mündener Ortsteils Bonaforth für weitere Komplikationen.

Fragen im Internet: Ist der Brandschutz gesichert?

Vor allem im Internet, auf dem sozialen Netzwerk Facebook, gab es immer wieder Fragen dazu, wie der Brandschutz für den Ortsteil Bonaforth und der Rettungsdienst geregelt seien. Durch die Sperrungen würden Feuerwehren aus Richtung Hann. Münden kommend behindert, heißt es auf Facebook weiter. Darauf antwortete Stadtsprecherin Julia Bytom in einer Mitteilung, die der Redaktion vorliegt: Laut Stadtbrandmeister Dieter Röthig sei der Brandschutz in Bonaforth gesichert. Im Alarmfall sei die Ortsfeuerwehr Bonaforth vor Ort, gleichzeitig würden laut vorliegender Alarm- und Ausrückungsordnung, die Feuerwehren von Lutterberg und Landwehrhagen angefordert.

Sollte im Alarmfall eine Drehleiter benötigt werden, könne die Feuerwehr Hann. Münden über den freigegebenen Blankenweg kommend von der Kohlenstraße, Rinderstall, B496 nach Bonaforth anrücken. Auch für die Rettungswagen sei dieser Weg befahrbar. Somit sei für Notfälle vorgesorgt.

Behelfsparkplatz und -haltestelle für Bonaforth

Um die Lage zu entspannen, wurde ein Behelfsparkplatz eingerichtet, zudem haben die Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM) eine Buslinie eingerichtet, die von einer Behelfshaltestelle namens Wilhelmshäuser Straße an der B3 nach Hann. Münden fährt.

In einer Pressemitteilung äußert sich Bürgermeister Harald Wegener zu den Baustellen: Er sehe die Probleme, die mit der beidseitigen Sperrung einhergehen und weist darauf hin, dass seine Mitarbeiter auf die rechtzeitig bekannt gegebene Baumaßnahme der DB im damaligen Anhörungsverfahren von Hessen Mobil zur Sperrung der B3 hingewiesen hätten, dass zeitgleich die DB die Sperrung des Bahnübergangs 496 beantragen werde.

Die DB brauche bei Baumaßnahmen, bei denen der Zugverkehr komplett eingestellt wird, eine Vorlaufzeit von mehreren Jahren, so wird Wegener in der Mitteilung zitiert. Die DB hätte deshalb nicht einfach Beginn und Ende der Baumaßnahme verschieben können.  

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