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„Dennoch und Trotzdem“ war Thema bei Klostertag Bursfelde

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Von: Harald Schmidt

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Eine Sitzecke im Grünen lud als „Oase der guten Gedanken“ zum Lesen ein.
Eine Sitzecke im Grünen lud als „Oase der guten Gedanken“ zum Lesen ein. © Harald Schmidt

„Dennoch und Trotzdem“ war Thema bei Klostertag Bursfelde. Etwa 60 Besucher kamen zu der Veranstaltung. Ein Themenbereich war beispielsweise „Resilienz“.

Bursfelde – 60 Besucher waren zum Klostertag ins Geistliche Zentrum in Bursfelde gekommen. Das Motto des Tages „Dennoch“ wurde im Symbol der vom Wind getragenen Kraniche verkörpert. „Sie trotzen dem Gegenwind und nutzen ihn als Aufwind“, erläuterte der Leiter des Geistlichen Zentrums Pastor Klaus-Gerhard Reichenheim. Er, Pastorin Dr. Silke Harms, Diakon Klaas Grensemann sowie 25 Mitarbeiter und Mitglieder des Förderkreises hatten für den Samstagnachmittag (11.06.2022) ein umfangreiches Programm mit kreativen Impulsen und Gesprächsangeboten vorbereitet, bei dem die Stärkung der eigenen Resilienz – die Widerstandskraft bei Krisen – im Mittelpunkt stand.

Christa Surres und Erika Bornmann aus Hann. Münden interessierten sich für die Angebote im Klostergarten. „Alles ist gut durchdacht“, war ihr Kommentar.
Christa Surres und Erika Bornmann aus Hann. Münden interessierten sich für die Angebote im Klostergarten. „Alles ist gut durchdacht“, war ihr Kommentar. © Harald Schmidt

Die Teilnehmenden wurden zunächst mit kühlen Getränken in der Cocktailbar empfangen und konnten anschließend auf dem parkähnlichen Gelände des Geistlichen Zentrum die zahlreichen Angebote entdecken. Claudia Jung zeigte am Beispiel der Hauswurz auf, wie Pflanzen trotz unwirtlicher Bedingungen existieren können. Vor einem Spiegel sollten sich die Besucher selbst aufrichten oder die Wirkung eines Lächelns erkennen. Es gab die Aufforderung auf einer Liege mit Polstern zur Entspannung und um in gute Stimmung zu kommen, einfach mit den Lippen zu Summen.

Oder neben aufgehängten Wanderschuhen fest mit den Füßen aufzustampfen und Dampf abzulassen. Für die Auseinandersetzung im Leben sich nicht unterkriegen zu lassen, mit dem eigenen „Dennoch und Trotzdem“, waren „Gute Worte“ an Bäumen mit Zitaten bekannter Autoren rund um den idyllisch gelegenen Teich platziert. Die Mut machenden Erkenntnisse wurden intensiviert durch Angebote zum Mitmachen. Pastor Klaus-Gerhard Reichenheim nahm Psalmen der Bibel als Beispiel dafür, wie Menschen sich in ihrer Not an Gott wenden und sie Mut bekommen zu vertrauen und durchzuhalten.

Es gab eine Gruppe, in der mit Frank Bornemeyer gegen die Dunkelheit angesungen wurde. Reinhard Schulz-Hagen leitete stärkende Körper- und Chi-Übungen an und mit Sigrid Linke konnte auf einer in den Rasen gemähten Fläche getanzt werden. Meditative Übungen zur Akzeptanz fanden am Äbtefriedhof statt. Es gab Gesprächsrunden im Zelt zum Leitthema „Dennoch“. In unmittelbarer Nähe waren Notizen mit dem eigenen „Dennoch“ notiert, wie: „Mein Kopf ist voll von Verpflichtungen. Dennoch nehme ich mir eine Auszeit, zum Beispiel nach Bursfelde zu fahren.“

Für Besucher Joachim Knoche war es „ein kurzweiliger Tag mit intensivem Erleben in einer Oase, in der viele gute Gedanken umgesetzt worden sind.“ (Harald Schmidt)

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