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Krimistadt Hann. Münden: Dreharbeiten für den Teaser beendet

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Von: Petra Siebert

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Im Verwaltungsgebäude in der Böttcherstraße wurde ebenfalls gedreht. Udo Schenk, Sina Zadra, Jakob Gisik und Eugen Bauder würden sehr gerne einen Spielfilm in voller Länge in Münden drehen.
Im Verwaltungsgebäude in der Böttcherstraße wurde ebenfalls gedreht. Udo Schenk, Sina Zadra, Jakob Gisik und Eugen Bauder würden sehr gerne einen Spielfilm in voller Länge in Münden drehen. © Petra Siebert

Ein Krimi soll in Hann. Münden gedreht werden. Dafür werden Investoren gesucht und es wurde ein Teaser, eine Vorschau gedreht. Diese soll Ende November im Kino gezeigt werden.

Hann. Münden – Die Dreharbeiten für den Teaser (Vorschau) zum „Krimi Hann. Münden“ mit den Hauptdarstellern Sina Zadra (Kommissarin Kappstett), Eugen Bauder (Hauptkommissar Winkler) sowie Schauspieler und Synchronsprecher Udo Schenk sind seit Sonntag abgeschlossen, nun stehen noch technische Arbeiten an. Daran arbeitet die ausführende Produktionsfirma MANIJA GmbH mit Hochdruck.

Hann. Münden: Vorschau für Krimifilm gedreht

Die Idee, die hinter dem Teaser steckt, ist es, einen 90-minütigen Spielfilm zu produzieren, in dem die Ermittler auf eine Spur ins 18. Jahrhundert geführt werden, wo Doktor Eisenbart seine Ära als Mediziner hatte. Produzent und Regisseur Jakob Gisik aus Reinhardshagen macht deutlich, dass seitens der Stadt Hann. Münden Unterstützung geleistet wurde, auch viele Unternehmen, Unterstützer und Menschen der Stadt haben sich bei der Umsetzung des Teasers finanziell und personell engagiert. Auf die Frage nach den Kosten des Teasers antwortet Gisek sehr ungern. „Sie liegen im fünfstelligen Bereich“, sagt er schließlich.

Die Finanzierung eines abendfüllenden Filmes sei eine große Herausforderung. „Mein Team und ich geben alles dafür, dass der Teaser mögliche Produzenten und Investoren von dieser Idee überzeugen kann“, betont Gisek.

Filmgala zum Hann. Münden Krimi Ende November

Sina Zadra, Eugen Bauder und Udo Schenk würden gerne für einen Hauptdreh wieder kommen. „Ich kannte Hann. Münden vorher nicht“, berichtete Sina Zadra. „Es ist alles so idyllisch. Die hübschen historischen Fachwerkhäuser, die kleinen Gassen, einfach schön“. Auch Eugen Bauder empfindet es so. „Sehr gerne würde ich zu Dreharbeiten für einen Spielfilm wieder kommen“. Udo Schenk war „geflasht“, dass Hann. Münden zwischen den ringsherum im Krieg zerstörten Städten, erhalten geblieben ist. Alle hoffen, dass sie das Filmprojekt hier umsetzen können.

Im feierlichen Rahmen einer exklusiven Filmgala soll der Teaser am Samstag, 26.11.2022, im Capitol Kino in Münden vorgestellt werden. Über einen roten Teppich sollen dann die Gäste ins Kino geleitet und dort mit einem Glas Sekt empfangen werden. Dann wird nicht nur der Teaser in seiner vollen Länge von 30 Minuten gezeigt, normalerweise haben Teaser eine Länge von unter zehn Minuten, sondern auch ein abendfüllendes Programm in Anwesenheit der Schauspieler. Regisseur und die Schauspieler beantworten Fragen aus dem Publikum und die Produzenten erklären die weiteren Schritte zum gesamten Spielfilm. Die Unterstützer und Sponsoren des Teasers werden im Rampenlicht gewürdigt. „Nur an diesem Abend wird der Krimi-Teaser in seiner vollen Länge zu sehen sein“, darauf weist Jakob Gisik hin.

Degrenztes Plätze für Krimigala in Hann. Münden

Für die Präsentation stehen 240 Plätze in beiden Kinosälen zur Verfügung. Es sind nach Darstellung des Regisseurs nicht mehr sehr viele Karten erhältlich. Im Anschluss folgt eine After-Show-Party für VIP-Gäste im Geschwister-Scholl-Haus. Tickets können bei Impressio (Lange Straße 94) und im Schmook Haus (Lange Straße 29), sowie online über krimi-hmue.de/tickets erworben werden.

Die letzten drei Drehorte waren am Freitag das Verwaltungsgebäude in der Böttcherstraße, am Samstag die Innenstadt und am Sonntag die Polizeiakademie. Bereits im Sommer dieses Jahres wurden erste Szenen gedreht. (Petra Siebert)

Leiche in Hann. Münden

In der malerischen Stadt Hann. Münden wird eine Leiche in der Nähe des Wesersteins aus dem Wasser gefischt. Der erfahrene Hauptkommissar Thomas Winkler und die junge Kommissarin Elena Kappstett werden auf den Fall angesetzt. Ein Augenzeuge sah eine Person im Doktor-Eisenbart-Kostüm vom Fundort flüchten. Dieser mysteriöse Fall verlangt den beiden Ermittlern alles ab und führt sie schließlich auf eine Spur ins 18. Jahrhundert zu den Lebzeiten des Mediziners Johann Andreas Eisenbart.

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