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Premiere von Krimi-Teaser in Kino Hann. Münden - Filmtitel gesucht

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Von: Kim Henneking

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Das Gruppenfoto zeigt alle Beteiligten vom Filmteam, Stadt und Bewohner, die bei der Trailer-Premiere in Hann. Münden waren.
Das Gruppenfoto zeigt alle Beteiligten vom Filmteam, Stadt und Bewohner, die bei der Trailer-Premiere in Hann. Münden waren. © Kim Henneking

Hollywood-Feeling in Hann. Münden: Premiere in Krimi-Teaser mit 250 Zuschauern im Kino. Der Teaser für den Krimi kam gut an. Nun können die Zuschauer über einen Filmtitel entscheiden.

Hann. Münden - Mit 250 Gästen war das Capitol-Kino Hann. Münden am Samstagabend (26.11.2022) in beiden Sälen ausverkauft. Für die Teaser-Premiere des Krimi Hann. Münden waren Produzenten, Schauspieler und Unterstützer aus Verwaltung und Wirtschaft gekommen, um den Mündener Bürgern das Filmprojekt vorzustellen. Alle waren gespannt darauf, ihre kleine Fachwerkstatt an den drei Flüssen auf der großen Leinwand zu zeigen.

Hann. Münden: Premiere von Krimi-Teaser im Kino

Großstadt-Feeling kam beim Sektempfang auf dem roten Teppich auf, wo sich die Gäste gemeinsam mit den Filmstars fotografieren lassen konnten. Darunter waren die Schauspieler Sina Zadra, Udo Schenk, Prashant Jaiswal und Marta Shkop.

Roter Teppich: Die Schauspieler versprühten Hollywood-Feeling (Links). Darunter waren die Schauspieler Sina Zadra, Udo Schenk, Prashant Jaiswal und Marta Shkop.
Roter Teppich: Die Schauspieler versprühten Hollywood-Feeling (Links). Darunter waren die Schauspieler Sina Zadra, Udo Schenk, Prashant Jaiswal und Marta Shkop. © Kim Henneking

Die Präsentation aus Saal 1 wurde live in den darüber liegenden Saal 2 übertragen. Die Göttinger TV- und Radio-Moderatorin Rebecca Claude leitete durch den Abend. Im Gespräch mit Regisseur, Produzent und Autor Jakob Gisik aus Reinhardshagen sowie seinen Team-Kollegen der Kasseler Produktionfirma Manija GmbH Nils Rehbein (Schnitt und Kamera) und Marco Mansheimer stellte er das Filmprojekt vor, berichtete über die Produktionsschritte und beantwortete Fragen aus dem Publikum.

Mit 30 Minuten ist der Teaser für den Hann. Münden-Krimi deutlich länger als die üblichen fünf Minuten. Er soll auf das Projekt aufmerksam machen und das nötige Geld für die Produktion einwerben. Wenn alles klappt, wie geplant, soll der Dreh im Herbst 2023 beginnen und der fertige Film 2025 ins Kino kommen.

„Der Film ist dann viel anspruchsvoller in der Produktion“

„Ich bin begeistert, dass das Projekt so viel Anklang gefunden hat“, sagt Jakob Gisik nach der Gala. „Der Teaser soll zeigen, wie es aussehen könnte. Der Film ist dann viel anspruchsvoller in der Produktion.“ Die Schauspieler aus dem Teaser sollen auch im Film möglichst dabei bleiben. „Das ist meine Wunschbesetzung“, sagt Gisek. Aber für das Endprodukt würden noch deutlich mehr Komparsen benötigt – darauf können sich die Mündener freuen.

Moderatorin Rebecca Claude führte durch den Abend.
Moderatorin Rebecca Claude führte durch den Abend. © Kim Henneking

Für den Film wird gerade ein Titel gesucht. „Krimi Hann. Münden“ ist nur ein Arbeitstitel. Die Produktionsfirma nimmt über ihre Social-Media-Kanäle Vorschläge für einen Titel entgegen. Der Gewinner erhält einen VIP-Zugang zur Filmpremiere. Wer die Produktion des Films unterstützen will, ist dazu aufgerufen, das Projekt in den Sozialen Medien zu teilen. Darüber werden in Zukunft auch weitere Komparsen gesucht.

Hann. Münden: Die Handlung des Krimi-Teasers

Ein Angler (Prashant Prabhakar) findet die Leiche einer jungen Frau im Fluss an der Nähe des Wesersteins in Hann. Münden. Er ist geschockt über den Zustand der Frau - ihr wurden die Augen entfernt. Ein Zeuge hat einen Verdächtigen in historischem Gewand davonlaufen sehen.

Die junge Mündener Kommissarin Elena Kappstett (Sina Zadra) ermittelt im Mordfall. Der Göttinger Hauptkommissar Thomas Winkler (Eugen Bauder) wird zur Unterstützung in die Kleinstadt geschickt. Schnell gerät die Polizei in den Medien in Kritik und der Staatsanwalt Dr. Clemens Rodenbusch (Udo Schenk) macht den Ermittlern Druck.

Die stoßen auf ihrer Suche nach dem Mörder auf mysteriöse Spuren, die bis ins Hann. Münden des 18. Jahrhunderts führen. Damals war der berühmte Dr. Andreas Eisenbart (Thorsten Schmook) als Mediziner tätig - und hatte ein großes Interesse für die Behandlung von Augen.

Neben dem Druck der Öffentlichkeit machen den Polizisten auch persönliche Probleme zu schaffen. Elena Kappstetts Mutter liegt nach einem Schlaganfall im Krankenhaus und ihre Schwester Natalie (Marta Shkop) wirft ihr vor, nicht genug für die Familie da zu sein. Thomas Winkler leidet nach dem Tod seiner Kollegin unter Drogensucht und wird im Rausch von Hinweisen des Mordfalls geplagt.

Zahlreiche bekannte Gesichter aus Hann. Münden im Teaser zu sehen

So viel verrät der 30-minütige Teaser des Spielfilms, der in Hann. Münden gedreht werden soll. Die Gäste der Gala im Capitol-Kino Hann. Münden freuten sich darüber, ihre Stadt auf der großen Kinoleinwand zu sehen. Und es waren reichlich bekannte Orte zu sehen: die alte Werrabrücke, die Polizeistation, das Klinikum Hann. Münden, die St. Blasius-Kirche samt Türmerwohnung, die Waldgaststätte an der Tillyschanze, die Bar Bella Dance, der Marktplatz, der Fitnessverein von Thomas Kock und viele mehr.

Beim Sektempfang konnten alle Gäste ein Foto auf dem roten Teppich machen.
Beim Sektempfang konnten alle Gäste ein Foto auf dem roten Teppich machen. © Kim Henneking

Unter den Darstellern und Komparsen waren einige bekannte Gesichter zu sehen. Besonders viel Zeit auf der Leinwand hatte Thorsten Schmook, der auch im realen Leben als Dr. Eisenbart Gäste durch Hann. Münden führt. Bürgermeister Tobias Dannenberg spielte auch im Teaser den Mündener Bürgermeister, der in einer öffentlichen Ansprache vor dem unbekannten Mörder warnt. Kampfsportler Thomas Kock trainiert die Hauptcharakterin Elena Kappstett im Boxen. Und einige bekannte Einzelhändler und Bürger stellten die besorgte Bevölkerung Hann. Mündens dar.

„Hann. Münden ist absolut filmwert“

„Hann. Münden ist absolut filmwert“, sagte Sven Schreivogel vom Göttinger Filmbüro, das sich für die Filmlandschaft Südniedersachsen einsetzt. „Es ist eine der schönsten Städte, wenn nicht die schönste“, sagte der Göttinger und erhielt dafür großen Applaus von den Hann. Mündenern.

„Der Film kann die Region nach vorne bringen“, sagte der SPD-Landtagsabgeordnete Gerd Hujahn. Wirtschaftsförderer Tobias Vogeley sagte die Unterstützung der Stadtverwaltung zu und freute sich über das „schöne Schaufenster“ für Hann. Münden.

„Danke für die Chance, die du der Stadt gibst“, sagte Thorsten Schmook an den Regisseur gerichtet. Und fügte an: „Ich lebe und liebe die Rolle des Dr. Eisenbarth mit Herz und Seele“, deshalb habe er sofort zugesagt, im Film zu mitspielen.

„Es war eine großartige Veranstaltung, ohne Zweifel. Ein Highlight für die, die eingeladen und gekommen waren, ein Highlight für Hann. Münden und nicht zuletzt für unser Kino“, sagte Kinobetreiber Wolfgang Würker. „Wir freuen uns schon jetzt auf die Uraufführung des fertigen Films im Capitol Kino Hann. Münden.“ (Kim Henneking)

Bilderstrecke vom Dreh des Krimi-Teasers

Auch andere Filme wurden bereits in Münden gedreht. So in den 1960er „Ein Sonntag, ein Besuch“. Das Filmbüro in Göttingen sucht immer wieder nach, auch manchmal verschollenen, Erinnerungen an Filmdrehs.

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