Hann. Münden

Heiße Töpfe und glückliche Kinder: „Fliegender Koch“ an Grundschule Hermannshagen zu Gast

Christoph Brand von den „Fliegenden Köchen“ aus Kassel steht mit Schulleiter Stefan Eckhardt und Servicekraft Heidrun Herbold stehen in der Küche der Grundschule Hermannshagen (Hann. Münden).
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Kochen für Kinder: Christoph Brand (von links) kochte an der Grundschule Hermannshagen. Schulleiter Stefan Eckhardt und Servicekraft Heidrun Herbold unterstützen ihn.

Etwas Besonderes auf den Teller bekamen die Schülerinnen und Schüler der Grundschule Hermannshagen (Hann. Münden). Ein Koch aus Kassel versorgte sie drei tage lang mit frisch gekochtem Essen. Es war ein erster Schritt in Richtung Normalität.

Hann. Münden – Ein Stück Normalität bekamen die Schüler der Grundschule Hermannshagen diese Woche zurück. Und das sogar mit einer besonderen Zutat: Christoph Brand von der Cateringfirma „Fliegende Köche“ aus Kassel war von Montag bis Mittwoch in der Schule zu Gast und versorgte die Schüler mit frischem Essen.

Seit den Sommerferien Lunchpakete für Schüler

Seit den Sommerferien gab es an der Schule nämlich kein warmes Mittagessen mehr, berichtet Schulleiter Stefan Eckhardt. Servicekraft Heidrun Herbold bereitet den Schülern Lunchpakete vor. Nun soll es wieder ein reguläres Mittagessen geben, das von einer Cateringfirma angeliefert wird, berichtet Herbold. Die aktuelle Kooperation mit dem Kasseler Koch kam durch eine lange Freundschaft zwischen Eckhardt und Brand zustande. Der Schulleiter habe den Kontakt zum Koch gesucht.

Christoph Brand: Sonst mit Cro und auf dem Hurricane Festival unterwegs

„Eigentlich wollte ich mit den Kids kochen“, erzählt Brand. Daraus sei wegen der Pandemielage ein „für die Kids kochen“ geworden. Am Montag gab es Fisch und Hähnchen, berichtet der Koch, der sonst bei Musikern, Stars und auf Festivals für das Essen sorgt. „Ich war überrascht, dass ein Großteil der Kinder zum Fisch griff.“ Am Dienstag gab es dann ein Wunschgericht der Schüler, nämlich Nudeln. Einmal vegetarisch mit Brokkoli und Mozzarella und einmal mit Rinderhack. Zum Abschluss am Mittwoch gab es Burger.

Corona-Krise: Kinder müssen Regeln einhalten

Während des Mittagessens mussten die Kinder sich an einige Regeln halten: So gab es immer klassenweise Essen, zudem durften an einem Tisch immer nur zwei Schüler sitzen. „Die Schüler waren sehr diszipliniert und stellten sich brav in eine Reihe“, berichtet Brand. „Die Schüler halten sich allgemein gut an die Regeln“, ergänzt Schulleiter Eckhardt. Nach den Herbstferien sei so zum Beispiel das regelmäßige Lüften hinzugekommen. Es gilt vom Land Niedersachsen die Faustregel 20-5-20. Das heißt, nach der Hälfte einer Unterrichtsstunde soll fünf Minuten gelüftet werden, außerdem in den Pausen und vor dem Unterrichtsbeginn. (Von Jens Döll)

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