Projekt an der Wanfrieder Schlagd

Hann. Münden: Förderung für Surfer-Welle

Surfprojekt „Leinewelle“ in der Nähe des Niedersächsischen Landtags in Hannover
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Surfprojekt „Leinewelle“ in der Nähe des Niedersächsischen Landtags in Hannover. Auch in Münden soll nun eine solche Welle entstehen.

Die Planungen für die Surfer-Welle in Hann. Münden werden konkreter. Das Projekt wird durch ein Programm gefördert. Es soll an der Wanfrieder Schlagd entstehen.

Hann. Münden – Die Planungen für den Bau einer stehenden Welle für Surfer an der Wanfrieder Schlagd in Hann. Münden können weitergehen: Initiator und Projektkoordinator Fritz Fehrensen hat eine Förderzusage in Höhe von 100 000 Euro aus dem europäischen LEADER-Programm für innovative Projekte im ländlichen Raum erhalten.

Hann. Münden: Surfer-Welle wird konkreter

„Letzte Woche haben wir den Zuwendungsbescheid hierfür erhalten. Jetzt kann es mit der konkreten Ingenieursplanung und dem Genehmigungsverfahren losgehen“, freut sich Fehrensen. Zu den 100 000 Euro aus europäischen Geldern komme ein Pficht-Kofinanzierungsanteil, der von der Stadt Hann. Münden und dem Land Niedersachsen mit jeweils 12 500 Euro notiert sei.

Die Machbarkeitsstudie umfasse das Planungs- und Entwicklungsverfahren für eine stehende Welle, die maßgeschneidert sei für die Gegebenheiten am historischen Nadelwehr. Dazu gehörten auch umfangreiche Genehmigungs- und Gutachtenverfahren. „Diese Studie ist ein großer Schritt in Richtung Umsetzung der Welle“, sagt Fritz Fehrensen.

Was noch fehlt, seien die Herstellungskosten für die Welle, die auf 275 000 Euro geschätzt würden. Ziel sei es, die Summe durch Crowdfunding, Sponsoring, Spenden und weitere Gelder zu sammeln. „Ich bin mir sicher, dass wir die Summe zusammenbekommen, wenn wir im Vorfeld darstellen können, dass die Welle nicht nur eine Idee, sondern konkret umsetzbar ist“, so Fehrensen.

Pläne wurden von Anfang an unterstützt

Von Anfang an habe er von Politik und Verwaltung umfangreiche Unterstützung für die Pläne erhalten. Deswegen freue er sich nun, dass durch die unbürokratische Zusammenarbeit dieses Ergebnis entstanden sei, betont Fritz Fehrensen. Viele seien von der Idee der Welle begeistert und würden den Mehrwert als touristischen Anziehungspunkt, als positiven Eckpfeiler für die Verjüngung der Stadt sowie für die Förderung des Wassersportangebots sehen.

„Junge Menschen werden nach Münden kommen, um die Welle zu testen.“ Ähnlich wie bei der Eisbachwelle in München solle die Mündener Welle gebührenfrei von allen genutzt werden, auf eigene Gefahr. (Thomas Schlenz)

Andere Städte machen es vor

Initiator Fritz Fehrensen plant am historischen Nadelwehr an der Wanfrieder Schlagd in Hann. Münden eine stehende Welle für Surfer auf der Werra. Vorbild dafür ist die Eisbachwelle im Englischen Garten in München. Ähnliche Projekte gibt es bereits in anderen Städten, wie Nürnberg oder Hannover, wo sich nach acht Jahren Planung die Leinewelle im Bau befindet. Die dortige Surferwelle entsteht an der Leine und soll rund 1,4 Millionen Euro kosten. 

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