Spende

Hann. Münden: Gastronomin überreicht Eintrittserlös vom Inselfest an Hospiz

Spendenübergabe: Stefan Kletetzka (von links) und Jutta Nickel vom Hospiz freuen sich über die Spende von Britta Barth. Sie spendete den Eintrittserlös vom Inselfest. Die Übergabe fand bei der Eisenbarth-Statue am Doktorwerder in Hann. Münden statt.
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Spendenübergabe: Stefan Kletetzka (von links) und Jutta Nickel vom Hospiz freuen sich über die Spende von Britta Barth. Sie spendete den Eintrittserlös vom Inselfest.

Eine schöne Überraschung gab es für das Hospiz in Hann. Münden: Die Gastronomin Britta Barth überreichte eine größere Summe als Spende. Das Geld stammt vom Inselfest in Münden.

Hann. Münden. – Das stationäre Hospiz der Arbeiterwohlfahrt Gesundheitsdienste in Hann. Münden muss jährlich 100 000 Euro selbst aufbringen. Kranken- und Pflegekasse übernehmen die Kosten nicht voll. Daher ist die Einrichtung auf Spenden angewiesen. Eine Solche überreichte nun Britta Barth vom Lokal Tscha-Tscha stellvertretend für ihr Team an Jutta Nickel, die Fundraising-Beauftragte fürs Hospiz, und den stellvertretenden Hospizleiter Stefan Kletetzka in Hann. Münden.

Eintritt zu hunder Prozent an Hospiz Hann. Münden gespendet

Barth überreichte 2000 Euro, die sie als Veranstalterin des Inselfestes im September eingenommen hatte. „Wegen der Coronaauflagen mussten wir zwei Euro Eintritt nehmen“, berichtet Barth. Ihr Team und sie hatten sich entschlossen, das Geld zu hundert Prozent für die Hospizarbeit zu spenden.

Bereits in der Vergangenheit hat die Gastronomin mit dem Hospiz zusammengearbeitet und das „Beats for Hospiz“, ebenfalls auf dem Doktorwerder, veranstaltet. „In den letzten Jahren sind wir eventmäßig zusammengewachsen“, berichtet Nickel. Das Geld soll in einen Spartopf kommen, heißt es von Nickel, man denke vorsichtig über eine Erweiterung des Hospizes nach. „Dafür können die 2000 Euro den Grundstein bilden.“ Auch im kommenden Jahr ist wieder ein Inselfest geplant, sagt Barth, dazu auch wieder das „Beats for Hospiz“.

Gastronomin Barth will sich umorientieren

Den Pachtvertrag für die Kneipe Tscha-Tscha hat Barth zum 31. Januar 2021 gekündigt, von nun an wolle sie sich voll und ganz auf das Eventmanagement konzentrieren, berichtet sie. „Ich bewundere Britta für ihren Mut und Tapferkeit, Veranstaltungen wie das Inselfest auf die Beine zu stellen“, sagt Nickel und die beiden Frauen sind sich einig, dass sie auch in den kommenden Jahren in der Dreiflüssestadt zusammenarbeiten werden. (Von Jens Döll)

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