DKKD-Festival profitiert

Hann. Münden: Geld vom Land Niedersachsen für die Kultur in der Region

Der Bahnhof in Uslar-Allershausen
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In der Nachbarschaft wird der Kulturbahnhof Uslar gefördert. In Hann. Münden bekommt der Verein DenkmalKunst eine stattliche Summe von 10 826 Euro.. (Archivfoto)

Das DKKD-Festival wird vom Land Niedersachsen bedacht. Im ganzen Land werden über 50 Projekte gefördert. Auch in Göttingen und im Landkreis Northeim werden Projekte bedacht.

Landkreis Göttingen – Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur lässt einen warmen Geldregen auf 54 soziokulturelle Träger im ganzen Bundesland niedergehen. Davon profitieren auch Institutionen und Einrichtungen im Landkreis Göttingen und im benachbarten Kreis Northeim.

Hann. Münden: Geld für DKKD-Festival

Der Verein DenkmalKunst aus Hann. Münden erhält eine Summe von 10 826 Euro als Projektförderung für das Denkmal-Kunst-Kunst-Denkmal-Festival (DKKD) im kommenden Jahr. Das Geld wird vom Landesverband Soziokultur Niedersachsen ausgegeben. Dazu sagt Landtagsabgeordneter Gerd Hujahn (SPD) aus Münden: "Ich freue mich sehr, dass das außerordentliche Engagement des Vereins mit einer Landesförderung unterstützt wird. Auf diesem Wege erfahren die Akteure und Unterstützer vor Ort Anerkennung für ihre Arbeit und bekommen eine monetäre Grundlage für das kostenintensive Projekt, das Hann. Münden über die Stadtgrenzen hinaus bekannt gemacht hat."

Vor Kurzem erhielt das DKKD-Festival eine Förderung von 500 Euro vom Verband Netz der Regionen, sowie die Chance im deutschsprachigen Raum großflächig beworben zu werden. In Göttingen wird Queeres Göttingen mit 13 450 Euro unterstützt, damit soll ein kulturelles Ehrenamt aufgebaut und gestaltet werden, heißt es in der Mitteilung. Das Zentrum dient als Anlaufstelle für Homosexuelle, Bi- und Pansexuelle, Trans- und Inter-Personen und andere queere Menschen.

Landkreis Northeim: Geld geht nach Einbeck und Bad Gandersheim

Im Nachbarlandkreis Northeim profitieren der Kulturbahnhof Uslar (17 915 Euro), die KuK e.V./Weltbühne in Bad Gandersheim (9000 Euro) und Kultur im Esel in Einbeck (7990 Euro) von den Geldmitteln.

Insgesamt, so teilt das Ministerium mit, werden rund 990 300 Euro ausgezahlt. Davon werden rund 477 100 Euro direkt vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur (MWK) für 13 Investitionsvorhaben vergeben. Weitere 513 190 Euro fließen über den Landesverband Soziokultur Niedersachsen (LV Soziokultur) im ersten Halbjahr 2022 in die Förderung von 41 soziokulturellen Projekten und Strukturen. Dabei gliedert sich die Summe in 236 260 Euro Struktur- und 276 928 Euro Projektförderung. „Corona macht es mehr als deutlich – die Menschen brauchen Orte, um sich zu begegnen, um gemeinsam aktiv zu werden, zu diskutieren und kreativ zu sein. Der Bedarf wächst“, wird Hanne Bangert, Geschäftsführerin des Landesverbands Soziokultur, zitiert.

Anträge für 2022 und 2023 können eingereicht werden

Anträge auf Projekt- und Strukturförderung für das zweite Halbjahr 2022 können bis zum 30. April 2022 beim Landesverband Soziokultur Niedersachsen gestellt werden. Anträge auf Investitionsförderung für 2023 können beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur bis zum 15. Oktober 2022 eingereicht werden. (Jens Döll)

Die Kultur in der Region Südniedersachsen wird über eine Internetplattform vernetzt.

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