Ein offenes Ohr bei Rentenfragen

Gerhard Kellner aus Hann. Münden ist ehrenamtlicher Rentenversicherungsberater

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Hilfe und Auskunft rund um die Rente: Gerhard Kellner ist seit 2012 ehrenamtlicher Versicherungsberater .

Hann. Münden. Welche Voraussetzungen muss man erfüllen, um ohne Abstriche in Rente gehen zu können? Solche Fragen beantwortet Gerhard Kellner - er ist ehrenamtlicher Rentenversicherungsberater.

Diese und weitere Fragen beantwortet Gerhard Kellner täglich, denn er ist ehrenamtlicher Rentenversicherungsberater.

Sein Fachgebiet reicht von der normalen Regelaltersrente mit 65 Plus bis zur Altersrente für langjährig Versicherte oder für Schwerbehinderte und darüber hinaus. „Viele Versicherte sind dankbar, wenn sie einen Weg durch den Renten-Dschungel bekommen“, sagt Kellner. Er hilft nicht nur beim Ausfüllen von Rentenversicherungsanträgen, sondern berät die Hann. Mündener. „Ich rechne die künftige Rente nicht auf den Cent aus“, betont Kellner aber, denn immerhin sei die Rentenhöhe stark von der individuellen Erwerbstätigkeit abhängig.

Zwischen 100 und 150 Menschen berät Kellner pro Jahr. Er ist seit 2012 ehrenamtlicher Berater in Fragen der Rentenversicherung. Für das Ehrenamt wurde er vom Deutschen Rentenversicherung Bund (DRV) für eine Dauer von sechs Jahren bestellt. Institutionen wie Gewerkschaften oder die Krankenkassen schlagen potenzielle ehrenamtliche Berater vor. 2017 wurde Kellner wiedergewählt und steht Beratungssuchenden daher noch bis 2023 bei Fragen zur Rentenversicherung und mit Hilfe bei der Antragsstellung im Raum Hann. Münden zur Verfügung.

Besonders intensiv nachgefragt werde die „Altersrente für besonders langwierig Versicherte“, berichtet Kellner. Die Rente mit 63 Jahren sei sehr beliebt. Wann und wie sie möglich wird, darüber sprechen dann Versicherungsberater wie Gerhard Kellner mit den künftigen Rentnern. Die Antragsstellung zu den jeweiligen Renten erfolge in der Regel drei bis vier Monate vor Beginn der Rente. Die Versicherten erhielten aber bereits ab dem 50. Lebensjahr alle drei Jahre eine Rentenauskunft und Informationsmaterialien, um sich mit der Altersabsicherung beschäftigen zu können. 

„Um seine Rente muss niemand fürchten“, meint Keller. Es sei allerdings nicht verkehrt, auch in jüngeren Jahren immer mal wieder an das Leben nach dem Job zu denken. Denn es sei unter anderem wichtig, alle wichtigen Dokumente für die Antragsstellung zu sammeln und den Verlauf der Erwerbstätigkeit vom ersten Tag bis zum letzten möglichst lückenlos nachweisen zu können. „Man sollte zum Beispiel möglichst frühzeitig einen Kontenklärungsantrag stellen, um ungeklärte Zeiten festzustellen“, so Kellner. 

Denn beispielsweise bei der Erwerbsminderungsrente sei es erforderlich, durchgehende Beitragszeiten nachzuweisen. Es sind manchmal nur Feinheiten, die Kellner mit den Ratsuchenden klärt, aber diese Hilfe nehmen viele dankbar an, so Kellner. Und er hat gerne ein offenes Ohr für alle Fragen rund um die Rentenversicherung.

Gerhard Kellner ist montags bis donnerstags telefonisch von 9 bis 13 Uhr sowie von 15 bis 16 Uhr und freitags von 9 bis 13 Uhr unter Tel. 0151/24113612 zu erreichen.

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