Messungen im vergangenen Jahr 

Entwarnung für Mündener Innenstadt: Schadstoffbelastung klar unter Grenzwert

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Fuldabrückenstraße: Auch in diesem Bereich hat das Gewerbeaufsichtsamt die Schadstoffbelastung der Luft gemessen.

Hann. Münden. Messungen an der Fuldabrückenstraße und an der Straße Blume haben ergeben, dass vorerst keine besonderen Maßnahmen für sauberere Luft nötig sind. 

Das teilte die Stadt jetzt mit. Die Befürchtungen, dass die Luft in der Mündener Innenstadt stärker mit Schadstoffen durch den Straßenverkehr belastet ist, als bisher bekannt, haben sich somit nicht bestätigt.

Messungen des Gewerbeaufsichtsamts (GAA) Hildesheim in der Fuldabrückenstraße und an der Straße Blume haben ergeben, dass die Schadstoffbelastung mit Stickstoffdioxid klar unter dem Grenzwert liegt. Das teilte die Stadt Hann. Münden auf Anfrage mit. Nach den Messungen der GAA, der landesweit für Luftreinhaltung zuständigen Behörde, liegt die Belastung an der Fuldabrückenstraße bei 30,1 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Jahresmittel und am Standort Blume bei 24, 7 Mikrogramm/Kubikmeter. Der Grenzwert liegt bei 40 Mikrogramm/Kubikmeter im Jahresmittel. Damit habe die Stadt keine weiteren Verpflichtungen wie etwa einen Luftreinhalteplan aufzustellen, so Michael Köster, Leiter der Luftqualitätsüberwachung beim GAA.

Gemessen habe die Behörde in der Zeit von September bis Dezember 2017. Die Standorte (beides Bundesstraßen) wurden unter anderem wegen ihrer starken Verkehrsbelastung und ihrer Bebauung ausgewählt. Der Standort Blume ist einseitig bebaut, an der Fuldabrückenstraße hat das GAA zwischen Wallstraße und Pionierbrücke gemessen, wo die Straße beidseitig bebaut ist.

Hintergrund der Messungen war die Vermutung, dass dort die Grenzwerte zur Schadstoffbelastung überschritten sein könnten. Wie berichtet, hatte die GAA in einer Untersuchung in über 40 Kommunen mögliche Gefahrenpunkte („Hotspots“) ausgemacht, in denen der Stickstoffdioxid-Wert zu hoch sein könnte. In Münden war eine Überschreitung auf mehr als 50 Mikrogramm vermutet worden.

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