Retter im Wasser

Holger Stemmer legt zum 15. Mal das Rettungsschwimmabzeichen ab

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Ehrung für Rettungsschwimmer Holger Stemmer (in roter Kleidung): Birgit Cohrs (von links), Thomas Grömm und Jens Steinhoff gratulierten ihm zum 15. Rettungsschwimmabzeichen in Gold und händigten ihm den voll gestempelten Ausweis aus.

Glückwünsche erhielt Holger Stemmer während der Hochbadparty in Hann. Münden. Denn er hat in diesem Jahr zum 15. Mal das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen absolviert.

Dafür wurde er von Jens Steinhoff, Geschäftsführer der Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM), Birgit Cohrs, Vertriebsleiterin der VHM, und Schwimmmeister Thomas Grömm ausgezeichnet.

Mit 40 Jahren hat Stemmer das Deutsche Rettungsschwimmabzeichen in Silber gemacht, kurze Zeit später das in Gold. „Dann hat mich jedes Jahr der Ehrgeiz gepackt, dies zu wiederholen“ sagte der heute 55-Jährige.

Als Mitglied der Deutschen-Lebensrettungs-Gesellschaft (DLRG) bildet VHM-Schwimmmeister Thomas Grömm die Rettungsschwimmer aus. In diesem Jahr hat er bereits außer zahlreichen Bronzenen auch acht Mal Silber und fünf Mal Gold abgenommen. Die Rettungsschwimmer unterstützen die Schwimmmeister bei Hochbetrieb oder Veranstaltungen im Hochbad.

Die Anforderungen für das goldene Abzeichen

Um das Goldene Rettungsschwimmabzeichen zu bestehen, müssen die Absolventen zahlreiche Aufgaben in bestimmten Zeiten bewältigen.

So müssen sie beispielsweise dreimal tief tauchen in Kleidung in höchstens drei Minuten, 50 Meter Transportschwimmen absolvieren (beide Partner in Kleidung: Schieben oder Ziehen) in höchstens 1,30 Minuten, Fertigkeiten beherrschen zur Vermeidung von Umklammerungen sowie zur Befreiung aus Halsumklammerung von hinten und Halswürgegriff von hinten. 

Sie müssen 300 Meter schwimmen in Kleidung in höchstens neun Minuten, sich anschließend im Wasser entkleiden sowie 25 Meter schleppen in höchstens 60 Sekunden.

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