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Nach Corona-Pause: Jugendherberge Hann. Münden im Aufwind

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Die Jugendherberge in der Professor-Oelkers-Straße in Hann. Münden. Aufgenommen im Mai 2021
Öffnung für 18. Juni vorgesehen: Die Jugendherberge in der Professor-Oelkers-Straße in Hann. Münden. Die Einrichtung erholt sich von Corona. (Archivbild) © Jens Döll

Die Vorbuchungen deuten für die Jugendherberge Hann. Münden auf ein sehr gutes Jahr hin. Damit kämpft sich die Einrichtung aus dem Corona-Tal. Der Steg für Kanuten soll erhalten werden.

Hann. Münden – Gute Nachricht für die Jugendherberge in Hann. Münden. Nach den Corona-Einschränkungen und der teilweisen Schließung des Hauses ist der Betrieb wieder gut angelaufen.

Mit den Vorbuchungen würden bereits jetzt schon die Jahreszahlen von vor Pandemie erreicht, sagt Regionalleiter René Petat, verantwortlich für die Jugendherbergen in Göttingen und Hann. Münden. Er rechne für das Jahr 2022 sogar mit einem besseren Ergebnis.

Hann. Münden: Jugendherberge erholt sich

Im Schnitt habe die Jugendherberge in Hann. Münden in normalen Jahren rund 10 500 Übernachtungen. In diesem Jahr könnten es sogar 11 500 bis 12 000 werden. Vor diesem Hintergrund hat der zuständige Landesverband des Deutschen Jugendherbergswerks in Hannover jetzt auch Investitionen für den Bootssteg der Herberge in Aussicht gestellt.

Er könne aktuell zwar weiter genutzt werden, sei aber reparaturbedürftig. Es werde geprüft, was an Reparatur- und Wartungsarbeiten nötig sei, und ob die Kosten in einem „verträglichen Rahmen liegen“, sagte Sprecher Sebastian Gonschorek gegenüber unserer Zeitung. Der Verband habe ein Interesse daran, dass er langfristig erhalten bleibe. Wegen Corona und den damit verbundenen Einbrüchen bei den Gästezahlen hatte hinter solchen Investitionen zuletzt ein Fragezeichen gestanden.

Steg gehört in Hann. Münden zu den Hauptattraktionen

Der Steg gehört aber zu den Hauptattraktionen des Mündener Hauses. Paddeltouren seien eines der bestgebuchten Programme, sagt Petat. Mindestens bei einem Drittel aller Klassenfahrten gehörten sie dazu. Und die Schulklassen seien für Hann. Münden mit die wichtigste Zielgruppe.

„Wir leben von Klassenfahrten“, sagte Petat. Sie machten etwa 60 Prozent aller Buchungen aus. „Wir sind das klassische Haus für Klassenfahrten.“ Und nach zwei Pandemiejahren hätten jetzt viele Schulen Nachholbedarf. Aber auch bei den Sportgruppen seien etwa die Hälfte Kanuten.

Der Steg sei Hann. Mündens Alleinstellungsmerkmal in der Region, sagt Petat. „Es gibt nicht viele Jugendherbergen in Deutschland, die Kanufahrten anbieten können.“ (Ekkehard Maaß)

Ausgestattet mit 113 Betten

Die Mündener Jugendherberge an der Professor-Oelkers-Straße 10 liegt unmittelbar an der Weser. Sie verfügt über 113 Betten meistens in Zwei-, Vier- und Sechsbettzimmern, alle ausgestattet mit einer Waschgelegenheit. Duschen und Toiletten befinden sich zum Teil in den Zweibettzimmern, außerdem auf den Etagen. Die Jugendherberge ist erreichbar unter 05541/8853 und per Mail unter hann-muenden@jugendherberge.de

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