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Politker standen am Jugendtag Rede und Antwort

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Von: Harald Schmidt

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Beim Jugendtag stellten sich die Politiker Ludwig Theuvsen (CDU, von links), Dr. Joachim Atzert (SPD), Markus Jerrentrup (CDU), Hartmut Teichmann (Grüne), Michael Lühmann (Grüne), Fritz Fehrensen (Münden aktiv), Jennifer Hund (SPD), Dr. Birgit Nolte-Schuster (Münden Aktiv), Kevin Barth (SPD), Gudrun Surup (SPD), Ivan Krivov (FDP), Marco Hepe (Bürgerforum Hann. Münden) vor. Auf der Bühne begrüßten Martina Görtler, Bürgermeister Tobias Dannenberg und Elke Steden die Besucher.
Beim Jugendtag stellten sich die Politiker Ludwig Theuvsen (CDU, von links), Dr. Joachim Atzert (SPD), Markus Jerrentrup (CDU), Hartmut Teichmann (Grüne), Michael Lühmann (Grüne), Fritz Fehrensen (Münden aktiv), Jennifer Hund (SPD), Dr. Birgit Nolte-Schuster (Münden Aktiv), Kevin Barth (SPD), Gudrun Surup (SPD), Ivan Krivov (FDP), Marco Hepe (Bürgerforum Hann. Münden) vor. Auf der Bühne begrüßten Martina Görtler, Bürgermeister Tobias Dannenberg und Elke Steden die Besucher. © Harald Schmidt

Jugendtag am Tanzwerder in Hann. Münden. Dort Politiker sprachen mit jungen Menschen. Man war sich einig, die Jugendlichen mehr einzubeziehen.

Hann. Münden – Der diesjährige Jugendtag auf dem Tanzwerder stand unter dem Vorzeichen „Wie kann eine jugendgerechte Zukunft aussehen und welcher gemeinsame Beitrag kann geleistet werden?“ Zwölf Politiker von CDU, SPD, Grünen, FDP, Bürgerforum und Münden Aktiv, Bürgermeister und Ratsmitglieder stellten sich zunächst vor und standen den Interessierten während des Jugendtages für Gespräche zur Verfügung. Gut an kamen die Mädchen der Tuspo Weser-Gimte mit ihren Mitmachtänzen, Mitmachangebote oder der Wahl-O-Mat.

Hann. Münden: Jugendtag auf dem Tanzwerder

Organisiert hatte den Jugendtag der Mündener Stadtjugendring (Martina Görtler) gemeinsam mit dem Kinder- und Jugendbüro (Elke Steden und Martina Betjen), der Stadt Hann. Münden, dem Landkreis Göttingen und „Rock for Tolerance“.

Martina Betjen, Chiara Fricke, Loredana Hem, Levin Haegner und Joris Peschke waren am Stand des Kinder- und Jugendbüros. SPD Politiker Dr. Joachim Atzert (links) schaute interessierte zu.
Martina Betjen, Chiara Fricke, Loredana Hem, Levin Haegner und Joris Peschke waren am Stand des Kinder- und Jugendbüros. SPD Politiker Dr. Joachim Atzert (links) schaute interessierte zu. © Harald Schmidt

Bürgermeister Tobias Dannenberg äußerte die Meinung, dass die Jugendlichen bei der Gestaltung der Stadt miteinbezogen werden sollen. Er sagte „Grundsätzlich müssen wir den Jugendlichen in der Stadt etwas anbieten“. Die Fragen sie, wie nimmt man die Jugendlichen mit, was wollen die Jugendlichen und welche Vorstellungen hätten sie selbst, so Dannenberg. Die Erfahrung bisher zeige, dass ein Jugendparlament wenig Sinn mache. Thematisch aufgezogen, gelinge es, besser an die Jugendlichen heranzukommen. Ein gutes Beispiel sei der Bike-Park in Volkmarshausen. Wenn die Jugendlichen eingebunden würden, zeigten sie auch die dementsprechende Begeisterung.

In den kommenden Jahren sollen über ein Förderprogramm Schlagden und die Werder neu gestaltet werden. Dafür möchte Bürgermeister Dannenberg die Jugendlichen gewinnen, damit sie sich mit ihren Ideen einbringen. „Das ist der richtige Weg, denn so fühlen sie sich ernst genommen,“ sagte Dannenberg.

Politiker sprachen mit den Jugendlichen und es gab Musik

Bänke in der Mitte des Platzes eigneten sich zum Gesprächsaustausch für interessierte Jugendliche. Loredana Hem aus Staufenberg und ihr Freund unterhielten sich mit dem Grünen Landtagskandidaten Michael Lühmann. Dabei stellten sie Fragen zu den Themen soziale Medien, Schule, die Zukunft des Waldes und Bau von Windkraftanlagen. Die eigene Meinung konnte am Wahl-O-Mat (vom Landesjugendring) in Form von Zustimmung oder Ablehnung der angegebenen 38 Thesen zum Ausdruck gebracht werden.

Die automatische Auswertung ergab eine Einschätzung, zu welcher Partei man tendiert. Mit Begeisterung wurden an zwei Pavillons die Druckwerkstatt, in der Drucke für Stofftaschen hergestellt wurden oder mit Spraydosen Holzlatten für eine Verkleidung besprüht wurden. Gekonnt gab Poetry-Slammerin Leticia Wahl, mit und ohne Gesang und Klavierbegleitung, Einblicke in ihre Gedanken und zum Zeitgeschehen. Mit dem Auftritt der Band Fullax aus Kassel endete das Programm. (Harald Schmidt)

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