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Hann. Münden: Kerzenschein ruft Feuerwehr auf den Plan

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Von: Petra Siebert

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Auf dem Foto ist ein Feuerwehrauto zu sehen.
Zwei Einsätze in Hann. Münden: Zu einem Zimmerbrand rückte die Wehr am Dienstag aus, zu einem Fehlalarm am Mittwoch. (Symbolbild) © IMAGO/Martin Wagner

Zwei Einsätze für die Feuerwehr in Hann. Münden. Eine Kerze wird für ein Feuer gehalten. Die Feuerwehr rückte aus. Zudem wurde ein Zimmerbrand gelöscht.

Hann. Münden - Zu zwei Einsätzen musste die Ortsfeuerwehr Hann. Münden am Dienstagnachmittag (19.07.2022) gegen 18.45 und Mittwochfrüh (20.07.2022) um 1.05 Uhr ausrücken.

Hann. Münden: Zimmerbrand an der Großmannstraße

„Zimmerbrand in der Großmannstraße“, hieß es beim ersten Einsatz. Kunststoffverpackungen auf einem Herd waren in Brand geraten. Die Bewohner brachten sich rechtzeitig in Sicherheit. Mit einem Kleinlöschgerät war das Feuer schnell gelöscht, der Einsatz eines Druckbelüfters sorgte dafür, dass die Wohnung vom Rauch befreit wurde. Allerdings ist die Dreizimmerwohnung im ersten Obergeschoss nach Darstellung von Stadtbrandmeister Dieter Röthig durch die starken Rauchschäden unbewohnbar. Nach einer Stunde war der Einsatz beendet. Neben zwölf Feuerwehrleuten waren Rettungsdienst und Polizei dabei.

Feuerschein war Kerzenschimmer in Hann. Münden

„Feuerschein aus Wohnung hinter der Stadtmauer mit unklarer Lage“, war die Meldung des zweiten Einsatzes. Passanten hatten nicht nur den Feuerschein gesehen, sondern auch Rauch und Brandgeruch wahr genommen und alarmierten die Feuerwehr, die mit zehn Leuten ausrückte. Schnell stellte sich heraus, dass der Feuerschein von einer Kerze verursacht wurde und keine Gefahr darstellte. Wie sich dann herausstellte, kamen Qualm und Brandgeruch von dem Schiff Kaiser Wilhelm, das am Tanzwerder vor Anker lag. Da der Dampfer mit Koks befeuert wird, kamen Rauch und Geruch aus dem Schornstein und zogen Richtung Innenstadt. „Es ist aber immer wieder erfreulich zu erfahren, wie aufmerksam die Menschen hier in Münden sind“; sagte Dieter Röthig. „Und wir von der Feuerwehr fahren lieber umsonst, als zu spät raus“. (Petra Siebert)

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