Touristen bevölkern die Innenstadt

Hann. Münden lädt zum Fronleichnamsbummel ein

Lange Straße Hann Münden
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Vor allem in der Langen Straße in Hann. Münden traf man an Fronleichnam auf viele Besucher.

Tagesgäste aus Hessen und Nordrhein-Westfalen kamen mit dem Auto und mit dem Rad nach Hann. Münden, um in der Altstadt vor allem die Außengastronomie ohne Corona-Testpflicht zu genießen. Der Shopping-Massenauflauf blieb eher aus.

Hann. Münden – Geschirrgeklapper und Geplauder erfüllen die sommerwarme Luft der Mündener Altstadt. Bereits am Vormittag sind nahezu alle Plätze der Cafés, Restaurants und Eisdielen belegt. Das war schon lange nicht mehr so.

Es ist Fronleichnam, der Feiertag, der in Niedersachsen keiner ist, und an dem sich die Menschen aus den Nachbarländern Hessen und Nordrhein-Westfalen gern Richtung Hann. Münden aufmachen.

Andreas Liemann, Konrad Weisner und Jörg Müller sind mit dem Fahrrad nach Hann. Münden gekommen. Die drei Radfahrbegeisterten aus dem nordrhein-westfälischen Recklinghausen übernachten in Uslar. Heute Morgen sind sie von dort aus zu einer Radtour durch den Solling und entlang der Weser aufgebrochen, berichtet Andreas Liemann.

„Später geht es dann an der anderen Weserseite wieder zurück“, sagt Jörg Müller. „Und ein Foto vom Weserstein nimmt man natürlich auch gerne mit.“ Doch zunächst müsse die Gruppe die Wasservorräte wieder auffüllen. „Und dann gibt es Kaffee und Kuchen.“

Eine Radtour an der Weser unternahmen an Fronleichnam von links Andreas Liemann, Konrad Weisner und Jörg Müller. Von Uslar aus ging es für die Radfahrtouristen aus Nordrhein-Westfalen auch nach Hann. Münden. Dort wurde sich mit Kaffee und Kuchen gestärkt.

Für Kaffee, Kuchen und zum Mittagessen sind viele nach Hann. Münden gekommen. Susan Kuke vom Stadtcafé freut sich über die Tagestouristen aus den Nachbarbundesländern.

Die Mündener Außengastronomie war gut gefüllt

Vor allem sei gut, dass es keine Testpflicht für die Außenbereiche mehr gebe. „Seit Montag ist schon wieder mehr los und heute ist es noch mal mehr.“ Die Tische seien durchgehend besetzt. Prall gefüllte Einkaufstüten sieht man in der Mündener Fußgängerzone nur wenige, das große Shoppen bleibt eher aus. Es werden kleine Erledigungen gemacht. So auch von Anke und Kai Böckenkamp aus dem nordhessischen Grebenstein. Sie sind ebenfalls auf einer Fahrradtour und machen einen kleinen Zwischenstopp in der Drei-Flüsse-Stadt.

„Man muss es ja ausnutzen, dass die Geschäfte hier offen haben“, sagt Anke Böckenkamp. Es sei aber nicht zu voll in der Innenstadt gewesen. Mit einer kleinen Tüte im Gepäck lässt sich die Radtour unbeschwert fortsetzen.

Auch mit dem Auto sind die Besucher nach Hann. Münden gekommen. Autofahrer müssen auf dem Parkplatz Tanzwerder einige Runden drehen, bis sich doch noch eine Parkmöglichkeit ergibt, oder an anderer Stelle ihre Suche fortsetzen. Mit Handzeichen helfen sich Partner und Familien gegenseitig beim Einparken in die engsten Lücken.

„Das war ein erfolgreicher Tag für den Handel“, sagt Andreas Sadowsky von der Mündener Gilde. Die Stadt sei gut gefüllt gewesen, insbesondere die Außengastronomie. Viele Kunden hätten das gute Wetter auch für Einkäufe genutzt. (William Abu El-Qumssan)

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