Planung läuft

Hann. Münden: Lösung für Verkehrshindernis am Feuerteich in Sicht?

Die Kruezung von B496 und Feuerteich. Die Rechtsabbiegespur soll bis zur Kreuzung Vogelsangweg verlängert werden. Aber erst ab 2023.
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Verkehrsknotenpunkt: Aufgrund der kurzen Abbiegespur staut sich der Verkehr oft an der Kreuzung Kasseler Straße/B496 und Am Feuerteich. Die Abbiegespur soll verlängert werden, Planungen dazu laufen.

Stau an der Kreuzung B496/Am Feuerteich ist in Hann. Münden an der Tagesordnung. Nun soll Abhilfe geschaffen werden. Bis die Bauarbeiten aber beginnen, dauert es noch.

Hann. Münden - Gerade in den Stoßzeiten morgens und abends staut sich der Fahrzeugverkehr auf der Kreuzung B496/Kasseler Straße und Am Feuerteich.

Stau in Hann. Münden an der Tagesordnung

Der Grund: Die Rechtsabbiegespur in Richtung Bahnhof ist zu kurz, gerade einmal drei normal lange Autos passen auf die Abbiegespur. Wollen mehr Autos oder große Lastwagen nach rechts abbiegen, staut es sich. Sie müssen sich auf der Geradeausspur einreihen und hindern so den Verkehr am Abfließen.

Geht es nach der Stadt Hann. Münden, soll sich dies aber in absehbarer Zukunft ändern. Es sei geplant, die Rechtsabbiegespur der Kasseler Straße Vogelsang-Kreuzung zu verlängern. Das teilte der ehemalige Bürgermeister Harald Wegener in einem Schreiben an seinen letzten Amtstagen mit. Das bestätigt der Geschäftsbereich Gandersheim der Niedersächsische Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr. Die Stadt Hann. Münden übernimmt dafür im Auftrag der Behörde die Planung. „Die Stadt hat die Federführung“, sagt Udo Othmer, Leiter des Standortes Bad Gandersheim.

Verlängerung der Spur ab Vogelsangweg geplant

„Die Leistung umfasst die Erstellung einer Grundlagenermittlung, der Vor- und Genehmigungs- und Ausführungsplanung“, heißt es in dem Schreiben der Stadt Münden. Aktuell werden die Grundlagen ermittelt, dies soll Ende des Jahres abgeschlossen werden. Es seien, so heißt es, Abstimmungen zum Grunderwerb in diesem Bereich einvernehmlich geführt worden. Ein Konzept zur Modernisierung der bestehenden Ampelanlagen und der Anpassung der Schaltung werde vorbereitet.

Für die Arbeiten muss auch das Wasserstraßen-Schifffahrtsamt Weser (WSA) mit an Bord geholt werden, das seine Niederlassung an der Straße betreibt. Bis es dann allerdings zu einer Entspannung des Verkehrs im genannten Bereich kommt, wird noch einiges an Zeit in Land gehen. Mit dem Beginn der Arbeiten kann im Jahr 2023 gerechnet werden, heißt es. (Jens Döll)

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