Lichtkunst war Höhepunkt

Hann. Münden: Lore Puntigam blickt auf die „Sommer-Kultour“ zurück

Lore Puntigam, erste Vorsitzende des Mündener Kunst-Netzes, entfernt das letzte Plakat an der Packhoftür, das auf die Sommer-Kultour hingewiesen hat.
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Lore Puntigam, erste Vorsitzende des Mündener Kunst-Netzes, entfernt das letzte Plakat an der Packhoftür, das auf die Sommer-Kultour hingewiesen hat.

Die Sommer-Kultour im Landkreis Göttingen ist zu Ende. Die Plakate auch in Hann. Münden abgehängt. Lore Puntigam zieht Bilanz.

Hann. Münden – Mit einer dreitägigen Lichtershow auf dem Doktorwerder ist die Sommer-Kultour im Göttinger Land in Hann. Münden zu Ende gegangen. Elf Wochen gab es in der Stadt vielfältige Kulturangebote. Bei den 38 Veranstaltungen wurden 5651 Besucher gezählt. Für Lore Puntigam geht damit eine turbulente Zeit zu Ende.

Hann. Münden: Überstunden für die Planer

Denn bereits seit April habe sie wegen den Planungen viele Überstunden geleistet und trotzdem die Lust nicht verloren. „Herausfordernd war in der Kürze der Zeit die Erstellung eines realistischen Kostenplans“, berichtet sie. Mühselig seien aktuell die Formalien der Abrechnungsprozedur bis 31. Oktober.

Im April habe das anfangs sechs-köpfige Planungsteam begonnen, mit dem Landkreis die Sommer-Kultour zu entwickeln. Ein Festival in dieser Größenordnung brauche normalerweise mindestens ein Jahr Vorlaufzeit. Als Vorsitzende des Kunst-Netzes war Lore Puntigam von Anfang an dabei. „Kassenwart Reinhard Magdeburg hat mich bei der Umsetzung tatkräftig und zuverlässig unterstützt“, sagt Puntigam. Die Veranstalter hätten gute Kontakte zu Künstlern und wüssten, wie nötig sie alle nach den harten Einschränkungen durch die Pandemie wieder Resonanz für ihre Kunst bräuchten. „Und als Kulturliebhaber wissen wir, was wir entbehrt haben“, sagt Puntigam.

„Intensive und verlässliche Hilfe über mehrere Monate kam aus Münden von einer einzigen Person“, berichtet sie. „Mit Pia Denhardt habe ich Ende Juli den Kirchturm von St. Blasius für die Kunstinstallationen sauber gemacht und ohne sie hätte in den Stoßzeiten der Einlass zum Doktorwerder nicht funktioniert“. Dazu kamen 15 weitere Helfer.

Für das Image von Hann. Münden ist die Sommer-Kultour eine Bereicherung gewesen.

Lore Puntigam hat festgestellt, dass Mündener unter den Ausstellungsbesuchern schwächer vertreten waren als vor der Pandemie. Für das Image von Hann. Münden sei die Sommer-Kultour eine Bereicherung gewesen.

Die Lichtkunst auf dem Doktorwerder war für sie eindeutig die herausragendste Veranstaltung und die am besten besuchte. Diese sei sehr aufwendig gewesen und habe nur mithilfe von Drittmitteln in die Sommer-Kultour integriert werden können.

Dafür mussten laut Puntigam im April innerhalb weniger Tage 13 000 Euro zusammen gebracht werden. Das sei ihr und dem Kulturveranstalter Bernhard Kühne gelungen. Als Hauptsponsor habe man die Mündener Versorgungsbetriebe, als mitfinanzierender Veranstalter die Hann. Münden Marketing GmbH, gewinnen können. Hinzu seien Spenden von Mündener Unternehmen und Handwerksbetrieben sowie Eigenmittel gekommen. „Dem Open-Air-Kino hätte ich mehr Publikum gewünscht und bei der Ausstellung der Kinder-Kunstwerke hätte ich gerne die Obergrenze von 99 Gästen erreicht“, sagt Puntigam.

Puntigam: „Sommerateliers des Kunstnetzes sind für 2023 angedacht“

Auf die Frage, ob die Sommer-Kultour wiederholt werden sollte, antwortet sie: „Nicht mit einer Gebietskörperschaft als Veranstalter. Ich denke, dass sich die gutmeinenden Erfinder des Förderprogramms Sommerkultur 2021 keine Vorstellung von den bürokratischen Hürden gemacht haben, die sie damit den Beteiligten auferlegt haben.“ Trotzdem sei sie dem Landkreis dankbar, dass die Sommer-Kultour möglich gemacht werden konnte. „Nächstes Jahr bin ich erst einmal auf die Planung des nächsten DKKD-Festivals fokussiert. Sommerateliers des Kunstnetzes sind für 2023 angedacht.“ (Petra Siebert)

Lichterspektakel verzaubert Besucher in Hann. Münden

Lichterspektakel L‘Art pour L‘Art in Hann. Münden
Lichterspektakel L‘Art pour L‘Art in Hann. Münden © Petra Siebert
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Lichterspektakel L‘Art pour L‘Art in Hann. Münden
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Lichterspektakel L‘Art pour L‘Art in Hann. Münden
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Im Zuge der Sommer-Kultour gab es auch Führungen in die ehemalige Türmerwohnung der St- Blasius-Kirche.

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