Historiker und PR-Experte

Thomas Kossert ist neuer Chef der Wirtschaftsförderung

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Ab 1. Januar Geschäftsführer der WWS: Thomas Kossert.

Hann.Münden. „Als Rudertrainer weiß ich, dass man einen langen Atem braucht", sagt Thomas Kossert. Den habe er auch als neuer Chef bei der städtischen Wirtschaftsförderung.

Die Gesellschafterversammlung hat den 35-jährigen studierten Historiker und PR-Experten in der Sitzung am Dienstagnachmittag zum neuen Geschäftsführer der Weserumschlagstelle Hann. Münden Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH (WWS) bestellt. Das teilte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Ratsherr Bernd Neander (SPD), im Gespräch mit der HNA mit.

Die Gesellschafterversammlung hat den 35-jährigen studierten Historiker und PR-Experten in der Sitzung am Dienstagnachmittag zum neuen Geschäftsführer der Weserumschlagstelle Hann. Münden Wirtschaftsförderungs- und Stadtmarketing GmbH (WWS) bestellt. Das teilte der Vorsitzende der Gesellschafterversammlung, Ratsherr Bernd Neander (SPD), im Gespräch mit der HNA mit.Der gebürtige Mündener nimmt zum 1. Januar 2016 seine Arbeit als Geschäftsführer auf. Er tritt die Nachfolge von Rolf Bilstein an, der nach über zweieinhalbjähriger Tätigkeit an der Spitze der WWS zum 31. Dezember aufhört. Bilstein hatte bereits im Sommer sein Amt niederlegen wollen, war aber bereit weiterzumachen, da sich noch keine Nachfolge an der Spitze der WWS abzeichnete.

Der Unternehmer hatte die Aufgabe ehrenamtlich wahrgenommen. Bilstein habe dem Stadtmarketing und der Innenstadtentwicklung neuen Schwung verliehen, betonten Bernd Neander und Ratsherr Dirk Wedekind (SPD), Beisitzer in der Gesellschafterversammlung.

Thomas Kossert kennt die WWS bereits, seit 1. Oktober ist er Mitarbeiter der Wirtschaftsförderungsgesellschaft, die seit 1. Dezember ihr Büro an der Straße Am Plan 2 in der Innenstadt hat. Davor arbeitete Kossert nach Stationen an den Hochschulen in Osnabrück, zuletzt in der Pressestelle der Uni Kassel.

Kossert: „Ich bin mit der akademischen Landschaft in der Region bestens vertraut und möchte meine Kontakte nach Göttingen und Kassel nutzen, um Münden noch stärker von der Mittellage zwischen beiden Hochschulstandorten profitieren zu lassen.“ Münden eigne sich nicht nur als Schlaf-und Wohnstadt für Studenten, sondern sei auch für Ausgründungen und Startup-Unternehmen aus dem Umfeld der Unis sehr interessant.

Schwergutterminal

Ein zentrales Ziel für 2016 sei die Umsetzung des Schwergutterminals, sagte der neue Geschäftsführer. Da sehe es sehr gut aus, demnächst würden Gespräche mit der Landesregierung wegen Fördergeld geführt. Ziel sei, das Vorhaben mit öffentlichen Mitteln zu finanzieren. Rolf Bilstein habe das Projekt vorangetrieben und die Wirtschaftsförderer aus Kassel und Göttingen miteingebunden.

Weiteres wichtiges Thema werde die Entwicklung der Innenstadt und dabei der Kampf gegen den Leerstand und der Wettbewerb mit dem Internethandel sein. Auch die von der WWS angestoßene Freifunk-Initiative will Kossert weiter fördern und ausbauen.

Er erklärte, die letzten Wochen und Monate seien turbulent gewesen. Er begreife Wirtschaftsförderung als überparteiliche Aufgabe und werde daher auf alle Parteien im Rat sowie auf den Bürgermeister zugehen und für eine Zusammenarbeit werben.

Mitarbeiter des Geschäftsführers bei der WWS sind die Rechtsanwälte Kathrin Janßen und Maria Knüpper, die unter anderem für Verwaltung und Personalmanagement zuständig ist. Die WWS hat 2,5 Stellen. 

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