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Reisegruppe aus Nordhessen: Wie sehen Touristen Hann. Münden?

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Von: Jens Döll

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Reisegruppe aus Frankenberg auf der Langen Straße: Dieter Sachse, (von links), Ingrid Stiegler, Jürgen Hansmeyer, Emmi Steuber, Walter und Helene Schäfer, Sigrid Müller, Rosemarie Bleeser, Elisabeth Schmidt, Helga Kroll und vorne Regine Frese, die Organisatorin vom DRK.
Reisegruppe aus Frankenberg auf der Langen Straße: Dieter Sachse, (von links), Ingrid Stiegler, Jürgen Hansmeyer, Emmi Steuber, Walter und Helene Schäfer, Sigrid Müller, Rosemarie Bleeser, Elisabeth Schmidt, Helga Kroll und vorne Regine Frese, die Organisatorin vom DRK. © Jens Döll

Hann. Münden lebt vom Tourismus. Doch was finden die Besucher an der Dreiflüssestadt anziehend? Eine Reisegruppe aus Frankenberg (Eder) aus Nordhessen berichtet von ihren Eindrücken.

Hann. Münden/Frankenberg – Für Hann. Münden stellt der Tourismus eine wichtige Einnahmequelle dar. Immer wieder kommen Busgruppen, um sich die Fachwerkgassen, den Weserstein und das Welfenschloss anzuschauen. Eine dieser Gruppen kam aus Frankenberg (Eder) im hessischen Landkreis Waldeck-Frankenberg.

Hann. Münden: Fachwerkstadt zieht Besuchergruppen an

51 Teilnehmer verzeichnete die Tagesfahrt, die vom DRK-Kreisverband Frankenberg und maßgeblich von Kreisseniorenbetreuerin Regine Frese organisiert wurde. „Bei Seniorenfahrten ist es wichtig, dass für alles gesorgt ist“, berichtet Frese bei einer Pause am Café des Küsterhauses. „Schiffsfahrten bei den Touren bieten sich besonders an, die Teilnehmer sehen viel, ohne große Strecken zu Fuß zurücklegen zu müssen“, so Frese weiter. Daher stand auch eine Tour mit der MS Weserstein über die Fulda auf dem Tagesprogramm.

„Wir haben uns auf dem Schiff sehr wohlgefühlt“, berichtet Frese und einige der Teilnehmer pflichten ihr direkt bei.
In diesem Jahr werden insgesamt acht Ausflüge vom DRK-Kreisverband organisiert, dabei drei Tagesfahrten und auch mehrtägige Reisen. „Wir wissen nicht, was die Zukunft bringt“, sagt Frese ernst und geht dabei auch auf die steigende Preise für Kraftstoffe ein, die Busfahrten teurer machen.

Entfernung, Kosten und Gehwegsqualität entscheidende Faktoren

Zudem sei die Coronakrise immer noch nicht überwunden und die Inflation fresse ein Loch in die Geldbeutel der Menschen.
Nicht jede Stadt eigne sich für einen Ausflug, berichtet sie. Dabei sei nicht nur die Entfernung zu Frankenberg wichtig, sondern auch die Beschaffenheit der Stadt. In Münden sei die Altstadt flach, somit auch für Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, gut erlebbar. Auch seien die Distanzen in der Innenstadt gering. „Ich bin zum ersten Mal hier“, sagt Frese. Einige der Teilnehmer haben ihr da einiges voraus. Gerda Kramer berichtet, dass sie schon öfter in Hann. Münden war. Auch Josef Paxian, der mit seiner Frau Christa dabei ist, hat die Dreiflüssestadt öfter besucht, er stammt aus Kassel, zusammen wohnen sie in der Gemeinde Burgwald.

„Bevor eine solche Fahrt losgeht, muss einiges organisiert werden“, berichtet Frese. Das beginnt mit der Auswahl der Reiseziele. Dann wird Kontakt zu den Tourismusbüros vor Ort aufgenommen. Die Planung für das nächste Jahr beginnt meistens schon im Sommer. Preise müssen kalkuliert werden und auch mit Restaurants vor Ort wird schon Kontakt aufgenommen, um Plätze zu reservieren. Dann, so Frese weiter, wird die Werbetrommel gerührt.

„Nicht jede Stadt eignet sich“

Anmelde-Flyer werden bei Interesse versandt, dann geht es an die verbindliche Anmeldung. Hinzu kommt aktuell noch Corona: „In Zeiten wie diesen wird auf das Mitführen einer FFP-2-Maske hingewiesen, der Impfstatus wird beim Einsteigen in den Bus kontrolliert.“, so Frese. Für die Teilnehmer sind die Fahrten eine schöne Gelegenheit, voll umsorgt, mal „raus zu komme“. „Ich wohne erst seit eineinhalb Jahren in Bromskirchen bei Frankenberg, durch die Fahrten konnte ich Kontakt zu anderen aufbauen“, berichtet Sigrid Müller, die aus Berlin stammt.

Nach dem Besuch der Innenstadt ging es wieder in den Bus in Richtung Königsalm bei Nieste. Gegen 20.30 Uhr war die Reisegruppe wieder in Frankenberg. (Jens Döll)

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