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Hann. Münden: Schwimmbad-Saison fast wie vor Corona

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Von: Thomas Schlenz

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Die Betreiber der Freibäder in der Region sind mit den Besucherzahlen zufrieden. Unser Bild zeigt das Mündener Hochbad.
Die Betreiber der Freibäder in der Region sind mit den Besucherzahlen zufrieden. Unser Bild zeigt das Mündener Hochbad. © Stefan Rampfel

Die Betreiber der Freibäder in Hann. Münden und Dransfeld sind mit den Besucherzahlen zufrieden.

Altkreis Münden – Die Schwimmbäder in der Region ziehen nach dem Saisonende Anfang September eine positive Bilanz: Es seien zwar nicht ganz so viele Gäste da gewesen wie vor der Pandemie, dennoch näherten sich die Zahlen an die aus dem Jahr 2019 an, heißt es von den Versorgungsbetrieben Hann. Münden (VHM), die das dortige Hochbad betreiben, und von der Samtgemeinde Dransfeld, die für das Erlebnisbad zuständig ist.

Laut Marc Pfütz, kaufmännischer Leiter bei den VHM, zählte das Mündener Hochbad in diesem Jahr etwa 50 500 Besucher. Im Vergleich zu 2021, als noch Einschränkungen wegen der Corona-Pandemie galten, hat sich die Zahl der Schwimmbadbesucher damit mehr als verdoppelt. Damals zählte das Bad 19 500 Besucher. Noch weniger Andrang gab es nur im ersten Corona-Jahr 2020. Hier zählte das Bad lediglich 12 500 Besucher.

An die Zahlen von 2019, als noch 59 000 Menschen ins Hochbad kamen, komme man auch in diesem Jahr noch nicht heran. „Dennoch sind wir mit der Besucherzahl zufrieden“, betonte Pfütz.

Er sei froh darüber, dass das Hochbad diesmal ohne Auflagen öffnen konnte. Die tendenziell sinkende Besucherzahl erkläre er sich auch mit der zunehmenden Anzahl an Swimmingpools in privaten Gärten. Besucherstärkster Tag sei der 18. Juni gewesen, als 35 Grad herrschten und mehr als 1700 Menschen sich im Bad erfrischt hätten.

Ebenfalls zufrieden mit der Saison des Erlebnisbades ist Mathias Eilers, Bürgermeister der Samtgemeinde Dransfeld. Zwar seien in den ersten vier Wochen der Öffnungszeit aufgrund schlechten Wetters relativ wenige Menschen ins Bad gekommen, dies habe sich später ausgeglichen. „Wir liegen im mittleren Durchschnitt der vergangenen Jahre, was die Einnahmen betrifft“, so Eilers.

Diese hätten in diesem Jahr bei insgesamt rund 69 000 Euro gelegen. Vor der Coronakrise habe man zwischen 70 000 und 75 000 Euro an Eintrittsgeldern eingenommen. „Das zeigt, dass das Erlebnisbad beliebt und gefragt ist“, betonte Eilers. (Von Thomas Schlenz)

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