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Hann. Münden: Stadtmarketing zieht positive Bilanz für Lichterzauber

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Von: Jens Döll

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Die Sternschnuppe am Kirchplatz bei St. Blasius war eine der Attraktionen des Lichterzaubers in Hann. Münden.
Der Lichterzauber neigt sich dem Ende entgegen. Hann. Münden Marketing zieht Bilanz. Die Sternschnuppe in der Altstadt war sehr beliebt. © Jens Döll

Der Lichterzauber in Hann. Münden geht zu Ende. Er dauerte länger als geplant. Trotz Kritik und Vandalismus fällt die Bilanz positiv aus.

Hann. Münden – Lichterfiguren lockten Einwohner und Gäste in die Hann. Münden Altstadt. Zum zweiten Mal fand der Lichterzauber statt, begonnen hatte das ganze Ende November 2021.

Angekündigt wurde der Zauber eigentlich bis Ende Januar, doch die Figuren stehen noch in der Stadt. Hann. Münden Marketing (HMM), der Ausrichter des Lichterzaubers, verkündete dazu, dass aufgrund anderweitig anfallender Arbeiten die Figuren noch nicht entfernt werden konnten. Trotzdem ist es nun an der Zeit, Bilanz für die zehn Installationen zu ziehen.

Hann. Münden: Abbau von Lichterzauber verzögerte sich

Matthias Biroth von HMM sagt zum zweiten Lichterzauber: „Generell sind viele Gäste nicht nur aus der Stadt selbst, sondern auch aus dem weiteren Umfeld angereist und haben den Lichterzauber besucht. Tatsächlich hatten wir auch Anfragen von der einen oder anderen Busgruppe, die den Lichterzauber für eine Reise hierhin genutzt haben.“

Genaue Besucherzahlen ließen sich aber nur schwer evaluieren. Laut Rückmeldung der Einzelhändler und Gastronomen sei die Innenstadt insbesondere im Dezember und Anfang Januar sehr gut gefüllt gewesen, so Biroth. „Gepaart mit einem attraktiven Weihnachtsmarkt hätten wir hier so schon in diesem Jahr ein spannendes Erlebnis anbieten und es über die kommenden Jahre stetig weiterentwickeln können“, sagt Biroth und bezieht sich auf die Tatsache, dass der Weihnachtsmarkt in Münden – der den Titel Winterzauber tragen sollte – Ende November abgesagt wurde.

Sternschnuppe und Engelsflügel waren beliebt im Netz

Besonders beliebt beim Publikum, das habe Auswertungen er sozialen Medien ergeben, seien die Engelsflügel an der Wanfrieder Schlagd gewesen. Aus diesem Grund sollen die Flügel auch Jahr für Jahr an eine andere Stelle wandern, um mit einem anderen Hintergrund für Abwechslung zu sorgen. Denkbar sind hier viele Standorte in und um die Kernstadt herum. Weiterer Hingucker war die Sternschnuppe an der Kirche St. Blasius.

Vandalismus und Kritik an Lichterzauber in Hann. Münden

Es habe aber auch Schattenseiten gegeben. Es gab mehre Fälle von Vandalismus an den Figuren, die im Stadtgebiet verteilt stehen. Es wurden Kabeln und Vorschaltgeräten gestohlen, zudem die Figuren mutwillig beschädigt. „Das ist mehr als bedauerlich und kostet trotz Versicherung in der Wiederbeschaffung oder Reparatur natürlich Geld“, so Biroth. Ausfälle an den Figuren habe es sonst kaum gegeben. Dafür bedankt sich Matthias Biroth im Namen der HMM bei den Versorgungsbetrieben (VHM). „Das Team lässt sich aber weder von den Rückschlägen durch Vandalismus noch andere Widrigkeiten abschrecken und freut sich auf eine Wiederholung im kommenden Winter.

Bestimmt wird es dann auch die eine oder andere Neuheit zu bestaunen geben.“ Kritik gab es am Lichterzauber, die Ortsgruppe der Grünen warf dem „Energieverschwendung vor“. Problem: Die Figuren brennen bis in die frühen Morgenstunden. „Wichtig ist mir hier auch nochmal zu betonen, dass sachliche Kritik jederzeit möglich ist und ein offenes Ohr bei uns findet“, so Biroth. (Jens Döll)

Hann. Münden: Bilderstrecke zum Lichterzauber

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