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Vorbereiten auf Katastrophen: Feuerwehr Staufenberg und THW übten gemeinsam

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Von: Jens Döll

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Gemeinsames Üben auf und am Wasser: Die Feuerwehr Staufenberg übte mit dem THW Münden. Es wurden Ölsperren verlegt.
Gemeinsames Üben auf und am Wasser: Die Feuerwehr Staufenberg übte mit dem THW Münden. Es wurden Ölsperren verlegt. © Feuerwehr Staufenberg

Die Feuerwehr Staufenberg und das THW aus Hann. Münden übten gemeinsam. Solche Übungen wollen die beiden Organisationen in Zukunft öfter veranstalten. Es ging um das Kennenlernen, aber auch um das Zusammenarbeiten.

Hann. Münden/Staufenberg – Gemeinsam für den Ernstfall gerüstet sein, das Kennenlernen und die Zusammenarbeit verbessern. Das war das Ziel einer kooperativen Übung der Feuerwehren aus Staufenberg und dem Technischen Hilfswerk (THW) aus Hann. Münden. Die Übung, die Staufenbergs Feuerwehrsprecher Philipp Vogeley als „vollen Erfolg“ bezeichnet, soll spätestens im kommenden Frühjahr wiederholt werden.

Staufenberg: Übung von Feuerwehr und THW aus Hann. Münden

Treffpunkt war der Festplatz in Spiekershausen an der Fulda, Schwerpunkt des Übens war das Retten und Agieren auf und am Wasser. „Zuerst stellten uns die Kollegen vom THW ihre Gerätschaften vor, es konnte mal in die Hand genommen werden“, berichtet Vogeley. Auf der Fulda wurde dann geprobt, eine Ölsperre auszulegen, die verhindert, dass Öl sich weiter verbreitet. Das THW verfügt über drei Rümpfe, die sich als Boote einsetzen lassen, zudem können sie zu einer Fähre zusammengefügt werden, so Vogeley.

Sandsäcke wurde ebenfalls befüllt.
Sandsäcke wurde ebenfalls befüllt. © Feuerwehr Staufenberg

Ein weiteres Szenario war ein simulierter Waldbrand in der Nähe des Altenheims in Spiekershausen. Im Ort verläuft eine unterirdische Steigleitung, so Vogeley, bis hoch zum Altersheim.

Pumpen, Öl binden und Sandsäcke füllen

Diese muss aber durch Pumpen gefüllt werden. Dabei wurden die schweren Pumpen des Hilfswerks eingesetzt, um Wasser aus dem Fluss in die Leitung zu bringen. Damit wurde für ein Szenario geprobt, das in Zeiten der immer trockeneren Sommer, immer wahrscheinlicher wird. „Wir lernten auch, wie man richtig Sandsäcke füllt“, heißt es von Vogeley, mit dem Eingeständnis, dass sie die Säcke früher immer randvoll füllten. „Sie dürfen aber nur maximal halb voll sein“, so der Feuerwehrmann weiter. Dann lassen sie sich gut formen. Als Beispiel haben die Übenden ein Becken aus Sandsäcken gebaut und es mit Wasser gefüllt. „Es hielt dicht“, berichtet Philipp Vogeley.

An dem Übungstag nahmen 50 Feuerwehrleute aus Staufenberg und 20 Mitglieder des THW Hann. Münden teil. „Das THW kam auf uns mit der Idee für eine gemeinsame Übung zu, sie haben damit bei uns offene Türen eingerannt“, berichtet Vogeley auf die Frage, wie das Training zustande gekommen ist. Er dankt auch dem THW für die Verpflegung, „wir waren Gast“. (Jens Döll)

Die Feuerwehr in Staufenberg war vor kurzem bei der Löschung eines Fahrzeugbrandes gefragt. In Landwehrhagen, Staufenberg, soll ein neues Feuerwehrhaus gebaut werden.

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