Neue E-Tankstelle

Hann. Münden steht unter Strom: Neue E-Tankstelle für Pendler fertiggestellt

Sie funktioniert: die neue E-Tankstelle der VHM auf dem Tanzwerder. Es ist die Elfte im Stadtgebiet.
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Sie funktioniert: die neue E-Tankstelle der VHM auf dem Tanzwerder. Es ist die Elfte im Stadtgebiet.

Hann. Münden hat eine neue Ladestelle für Elektrofahrzeuge: Fahrer können diese künftig auch auf dem Parkplatz Tanzwerder aufladen. Es ist die Elfte im Stadtgebiet

Hann. Münden – Die Dreiflüssestadt hat eine neue Ladestelle für Elektrofahrzeuge: Fahrer der leisen Flitzer können diese künftig auch auf dem Parkplatz Tanzwerder aufladen. Laut Marc Pfütz, kaufmännischer Leiter der Versorgungsbetriebe Hann. Münden (VHM) handelt es sich bereits um die elfte Ladesäule, die im Bereich der Stadt Hann. Münden errichtet wurde.

„Das Laden ist bei uns nicht mehr kostenlos“

„Wir spüren, dass die Nutzung unserer Ladesäulen zunimmt“, sagt der Geschäftsführer der VHM, Jens Steinhoff. Für die Nutzung der Ladesäule brauchen E-Autobesitzer eine Ladekarte. „Das Laden ist bei uns nicht mehr kostenlos, die Abrechnung erfolgt aber zu gleichen Konditionen, wie an der heimischen Steckdose in Hann. Münden. Mit unserem Sondertarif Mündenstrom läuft das wie zu Hause“, erklärt Steinhoff. So sei es möglich, dass beispielsweise beim Einkaufstrip in die Innenstadt das Auto geladen werden könne, ganz so als sei der Besitzer zu Hause.

Das Ladenetz solle auch künftig weiter wachsen, auch auf dem Tanzwerder gebe es Potenzial für weitere Ladesäulen: „Wir haben hier ein umlaufendes Kabel, an das wir anschließen können“, sagt Jens Steinhoff. Über diesen und weitere Ladestandorte könnten sich E-Autobesitzer im Internet informieren. Ein Beispiel dafür sei das Portal „Going Electric“, das wie eine Gemeinschaft für Elektrofahrer funktioniere. Auch über einen sogenannten QR-Code per Smartphone kann die Ladesäule genutzt werden.

Laden dauert etwa zwei bis drei Stunden

Bei auswärtigen Dienstleistern beziehungsweise anderen Ladekartenanbietern sei möglicherweise eine zusätzliche Roaming-, also Nutzungsgebühr fällig, die sich, je nach Anbieter, unterscheiden könne. Die Schnittstellen würden aber zunehmend standardisiert, schätzt Marc Pfütz. Eine Sperre für andere Kartenanbieter gebe es nicht.

Beim neuen ID.3 dauere der Ladevorgang etwa zwei bis drei Stunden, es gebe aber auch Modelle, bei denen dies schneller funktioniere. Die Ladesäule unterstütze das.

Sowohl Geschäftsführer Jens Steinhoff als auch der kaufmännische Leiter Marc Pfütz gehen davon aus, dass im elektrischen Antrieb die Zukunft liege. „Bereits jetzt steigen die Zulassungszahlen für Stromer deutlich“, betont Steinhoff. Eine separate Beschilderung mit Piktogrammen soll künftig den Standort der Ladesäule auf dem Tanzwerder kennzeichnen. Das sei auch deswegen wichtig, damit der Parkplatz nicht missbräuchlich von Verbrennern zugeparkt werde, heißt es weiter. (Thomas Schlenz)

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