Kriminalstatistik

Straftaten im Raum Hann. Münden weiter rückläufig

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Auch die Zahl der Wohnungseinbrüche ist weiter gesunken. 23 waren es 2018.

Altkreis Münden. Das Polizeikommissariat Hann. Münden hat seine Kriminalstatistik 2018 vorgelegt, danach leben die Menschen im Altkreis in einer recht sicheren Region.

Die Erkenntnis der vergangenen Jahre bestätigt sich durch die jüngste Kriminalstatistik eindrucksvoll. Die Menschen in Hann.Münden, Staufenberg und Dransfeld leben in einer recht sicheren Region. Die Zahl der registrierten Straftaten ging im vergangenen Jahr auf 1520 zurück. Das geht aus dem gestern präsentierten polizeilichen Zahlenwerk des Kommissariats Hann.Münden für das Jahr 2018 hervor.

Im Jahr 2013 waren noch 2356 Taten registriert worden. Der Rückgang lässt sich an fast allen Deliktsfeldern festmachen. So sank zum Beispiel die Fallzahl bei den sogenannten Rohheitsdelikten wie Raub und Körperverletzung von 341 (Jahr 2017) auf 289.

Eine einzige Erklärung für die Entwicklung der sinkenden Zahl von Straftaten gebe es nicht, sagt der Kommissariats-Chef, Erster Hauptkommissar Dirk Schneider. Mehr Präventionsarbeit und auch Kontrollen könnten Gründe für diesen Trend sein, der sich seit fünf Jahren fortsetzt.

Als „schönstes Ergebnis“ bezeichnet Schneider den deutlichen Rückgang der von Kinder und Jugendlichen begangenen Straftaten. 95 Taten wurden 2018 aktenkundig, ein Jahr zuvor waren es noch 170. „Sehr stolz sind wir darauf“, dass auch die Zahl der Wohnungseinbrüche in den Kommunen des Altkreises zurückgeht. 23 Einbrüche wurden der hiesigen Polizei gemeldet, 37 waren es im Jahr 2017, im Jahr 2016 war noch in 44 Wohnungen im Altkreis eingebrochen worden. Die 23 Einbrüche verteilen sich wie folgt: Hann.Münden (10), Staufenberg (10) und Dransfeld.

Die meist bandenmäßige Struktur der überregional agierenden Täter erschwere die Aufklärungsarbeit, teilt Schneider mit. Nur fast jede fünfte Tat wurde aufgeklärt. Insgesamt lag die Aufklärungsquote bei 64,8 Prozent. Gesunken ist auch die Zahl Widerstandsdelikte gegen Polizisten und Rettungskräfte von 9 (2017) auf 6 (2018). Das zeige, dass im ländlichen Raum der Polizei meist mit viel Respekt begegnet werde, so Schneider.

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