3000 Kilometer durch Deutschland

„The Deutschland Rally“ startete am Wochenende in Hann. Münden

Los geht´s: Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger starteten die Teilnehmer am Samstag in ihr 3000 Kilometer langes Abenteuer kreuz und quer durch Deutschland.
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Los geht´s: Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger starteten die Teilnehmer am Samstag in ihr 3000 Kilometer langes Abenteuer kreuz und quer durch Deutschland.

Die „The Deutschland Rally“ starte zum zweiten Mal in Hann. Münden. Etwa 80 Teams waren am Tanzwerder erschienen. Für sie geht 3000 Kilometer in acht Tagen durch Deutschland.

Hann. Münden – Buntes Treiben herrschte am Samstagvormittag auf dem Mündener Tanzwerder, von wo aus nach der Premiere im Vorjahr auch die zweite Auflage der „The Deutschland Rally“ gestartet wurde.

Rund 80 Teams waren mit ihren Young- und Oldtimern aus weiten Teilen Deutschlands, aber auch aus Österreich, Belgien und den Niederlanden in die Dreiflüssestadt gekommen, um in ein achttägiges Abenteuer zu starten, das sie auf mehr als 3000 Landstraßen-Kilometern kreuz und quer durch Deutschland führen wird.

80 Teams waren am Tanzwerder in Hann. Münden am Start

„Im vergangenen Jahr hatten wir etwa 100 Autos am Start, aber da waren wegen Corona auch viel mehr Rallyes abgesagt worden, sodass wir mit der aktuellen Teilnehmerzahl wieder sehr zufrieden sind“, sagte Mitorganisator Dennis Schirrmacher vom Hamburger Superlative Adventure Club.

Routenplanung: Bevor es losging, mussten die Teams anhand ihres Rallye-Roadbooks erstmal die Strecke festlegen, die sie fahren wollten.

Das Besondere an „The Deutschland Rally“ sei, dass es keine festgeschriebene Route und für die einzelnen Etappen auch keine festen Zielpunkte gebe. „Alle Teams sind auf sich gestellt, anhand ihres Roadbooks den Weg zu den Checkpoints abseits der Autobahnen zu finden, wobei der Gebrauch von Navigationssystemen verboten ist“, so Schirrmacher. Die erste Etappe führte die Teilnehmer am Samstag zunächst durchs Weserbergland, den Harz und die Heide in die Region Hamburg. „Danach geht es in den nächsten Tagen weiter über die Ostseeküste Vorpommerns, die Müritz-Region und das Havelland, die Lausitz und das Erzgebirge, das Fichtelgebirge und den Bayerischen Wald, Oberbayern, das Alpenvorland und den Schwarzwald, Mosel und Rhein in den Ruhrpott, wo am 10. Oktober der Zieleinlauf ist“, erzählte Dennis Schirrmacher.

„The Deutschland Rally“: Die Autos stehen am Tanzwerder bereit zum Start.

„Wir machen hier vor allem mit, um Spaß zu haben und Ecken von Deutschland zu sehen“

Wegen der langen Distanz hatten die Veranstalter - anders als bei den meisten von ihnen organisierten Oldtimer-Rallyes – erneut das Mindestalter der Fahrzeuge auf 15 Jahre heruntergesetzt. So waren auch diesmal neben echten Schätzchen wie einem toprestaurierten Volvo 1800 E aus den späten 1960er Jahren auch viele (mehr oder weniger) moderne und eher unscheinbare Autos auf dem Tanzwerder zu sehen.

„Wir machen hier vor allem mit, um Spaß zu haben und Ecken von Deutschland zu sehen, die wir noch nicht kennen“, meinten Nils und Christian, bevor sie unter dem Applaus der vielen Schaulustigen mit ihrem für alle Eventualitäten gerüsteten Geländewagen auf die erste Etappe machten.

„Die Teilnehmer sitzen aber nicht nur zum eigenen Vergnügen am Steuer, sondern auch für einen gemeinnützigen Zweck“, betonte Dennis Schirrmacher. So habe jedes Team die Aufgabe, während der achttägigen Tour mindestens 300 Euro für selbst ausgewählte Projekte zu sammeln.

Keine feste Route - Spenden werden von den Teams gesammelt

„Wir wollen den Teams nicht nur ein großartiges Abenteuer bieten, sondern auch wichtige Projekte unterstützen, die wir im Rahmen unserer Reisen in den verschiedensten Ecken dieser Welt kennengelernt haben“, so Schirrmacher, der für Hann. Münden als Startpunkt erneut nur lobende Worte fand. „Wir haben uns hier wieder sehr willkommen gefühlt“, sagte er. (Per Schröter)

Auf dem Tanzwerder standen die teilnehmenden Autos zunächst noch Seite an Seite, um dann einzeln auf die erste Etappe geschickt zu werden.

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