Bettina Kallausch unterstützt Hospiz

Hann. Münden: Trost durch Harfenmusik im Hospiz

Den Harfenklängen von Bettina Kallausch lauschten auch Dunja Christokat, die ehrenamtlich im Hospiz arbeitet, und der Sozialpädagoge Richard Köhler.
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Den Harfenklängen von Bettina Kallausch lauschten auch Dunja Christokat, die ehrenamtlich im Hospiz arbeitet, und der Sozialpädagoge Richard Köhler.

Bettina Kallausch aus Hann. Münden hat im Hospiz am Vogelsang Harfe gespielt. Auch in der Vorweihnachtszeit, beim Sommerfest und zwischendurch sorgt sie ehrenamtlich für Harfenklänge in der Einrichtung.

Hann. Münden – „Es ist mir aus persönlichen Gründen ein besonderes Anliegen, die so wichtige liebevolle und respektvolle Arbeit im Hospiz zu unterstützen“, sagte Bettina Kallausch vom Klanghaus, während sie am Mittwoch (20.10.2020) mit Harfenklängen und Klangschalen die Räume füllte.

Hann. Münden: hafenkonzert im Hospiz

In der Vorweihnachtszeit, beim Sommerfest und zwischendurch sorgt sie ehrenamtlich für Harfenklänge in der Einrichtung. Manchmal auch mit ihrer Harfenklasse und mit Harfenschülerin Isabel Jahn. Der Auftritt am Mittwoch kam durch eine zweckgebundene Spende zustande. Eine Besonderheit war ein Benefizkonzert in der Reformierten Kirche fürs Hospiz.

„Die Gäste, Angehörigen und Pflegekräfte sind sehr dankbar für die Stunde Harfenmusik“, berichtet Bettina Kallausch. Sie richtet die Stücke gern nach den Wünschen der Zuhörer aus, wie beispielsweise Scarborough Fair, Greensleeves, Halleluja oder der Kanon von Pachelbel. Irische Stücke aus dem Heimatland der Harfe sind natürlich besonders beliebt.

Harfenmusik kann Menschen in Trauer versetzen, Trost spenden und sehr beruhigen

Gerne erzähle sie auch etwas über die Geschichte der Harfe, das Instrument der Engel, die vor Jahrtausenden wohl eher trapezförmig war. Harfenmusik könne Menschen in Trauer versetzen, Trost spenden und sehr beruhigen. Erstaunlich fänden viele auch, dass Kallausch schon 15 Instrumente im Rahmen von Harfenbaukursen hergestellt habe. Mal kommen die Gäste zum Zuhören in ihre Nähe, mal werden die Türen zu den Zimmern geöffnet, um die wohltönende Musik dort hin zu transportieren.

Interessant waren auch die Klangschalen, die sie mitgebracht hatte. Wer wollte, konnte die Schalen berühren, in die Hand nehmen und durch Anschlagen Töne und Schwingungen erzeugen. Sie sollen eine positive Wirkung auf Körper, Geist und Seele durch ansprechenden Klang und zarte Schwingung ausmachen. (Petra Siebert)

Im Hospiz in Hann. Münden sind immer wieder Kunstwerke ausgestellt. Zahlreiche Ehrenamtliche kümmern sich um die Gäste.

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