Lions-Club

Corona-Modus beim Lions Club: Amt an neuen Präsidenten übergeben

Thomas Endig (links) übergibt das Präsidentenamt an Klaus Burhenne und überreicht ihm eine Ehrennadel.  Beide sind Mitgleider des Lion-Clubs Hann. Münden und stehen vor dem Rathaus in Hann. Münden.
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Vor dem Rathaus: Thomas Endig (links) übergibt das Präsidentenamt an Klaus Burhenne und überreicht ihm eine Ehrennadel.

Trotz der Corona-Krise wechselt beim Lions-Club in Hann. Münden der Vorstand. Auf den neuen Präsidenten Klaus Burhenne kommt wegen der Krise eine schwere Aufgabe zu.

Unter Coronabedingungen wurde der Präsidentenwechsel beim Lions- Club Hann. Münden kürzlich vorgenommen. Abweichend von den bisherigen Gepflogenheiten, fand die Amtsübergabe nur unmittelbar zwischen den beiden Amtsträgern statt.

So übergab Tomas Endig das Amt an Klaus Burhenne und wünschte ihm bessere Voraussetzungen für das kommende Präsidentenjahr. Turnusgemäß findet der Wechsel im Rahmen einer feierlichen Club-Veranstaltung mit den Mitgliedern statt. Pandemiebedingt waren die Mitglieder in diesem Jahr nicht dabei. Aufgrund der Corona-Einschränkungen mussten sich die Mündener Lions in diesem Jahr erstmals in ihrem 60-jährigen Bestehen bei der Präsidentenwahl des Internets bedienen.

Die Feier des Lions Club Hann. Münden wird nachgeholt

Die Feier werde aber nachgeholt, sobald die Kontaktbeschränkungen aufgehoben sind und Vereinsveranstaltungen wieder möglich sein werden, versicherten die beiden. Der neue Präsident dankte Thomas Ending und dem gesamten Team im Vorstand. Er bemerkte, dass das vergangene halbe Jahr nicht einfach gewesen sei, doch sie alle hätten sich den schweren Aufgaben gestellt.

Der ehemalige Präsident bedauerte, dass der Lions- Club ab März nicht mehr zu Clubveranstaltungen einladen konnte. Unmittelbar mit Beginn der Kontaktbeschränkungen musste bereits im März das jährliche Benefizessen zugunsten des Vereins „Namibia-kids“ abgesagt werden, wie auch alle weiteren Veranstaltungen des zweiten Halbjahres.

Hingegen konnten die karitativen Vorhaben, gemeinsam mit dem Förderverein, planmäßig erfolgen.In den zurückliegenden Monaten leisteten die Mündener Lions Unterstützung in Höhe von etwa 23 000 Euro in den Bereichen Gesundheit, Kultur, Bedürftigkeit und Jugendarbeit. So konnte der scheidende Präsident Thomas Endig im Rückblick feststellen: „Trotz der Corona-Einschränkungen konnte der Club dem Motto „wir dienen der Gemeinschaft“ durch mannigfache Hilfestellungen entsprechen.

„Der Clubt lebt von persönlichen Beziehungen“

„Das Präsidentenjahr 19/20 war eine wertvolle Erfahrung, die ich nicht missen möchte“, betonte Thomas Endig, der auch seinen Dank an die Mitglieder ausdrückte, die ihn in seiner Amtszeit unterstützt haben. „Die geplanten Veranstaltungen werden aber nachgeholt“, versicherte der neue Präsident Klaus Burhenne und hofft, dass die Einschränkungen reduziert werden und sich nicht prägend auf seine Amtszeit auswirken. Es ist sein Wunsch, dass sich die Clubmitglieder wieder regelmäßig treffen können, „denn der Club lebt von der persönlichen Begegnung und dem direkten Austausch unter den Mitgliedern“, so Burhenne.

Das Clubleben in Corona-Zeiten normalisieren

Wesentliche Aufgabe für ihn wird es sein, jeweils der Lage angepasst, das Clubleben zu normalisieren.So laufen bereits jetzt schon die Planungen für die diesjährige Lions-Adventskalender-Aktion „helfen und gewinnen“. Für diese Aktion hoffen die Lions wiederum auf die Unterstützung der Mündener Gewerbetreibenden, damit für den Verkauf des Kalenders durch Gewinne Anreize geschaffen werden können.

„Wir werden uns wegen und nach dieser Pandemie den Fragen stellen und wir werden uns auch den Fragen unserer Heimatstadt stellen“, versprach Burhenne. Damit meint er die Wassergewinnung, die Stromversorgung und den Stadtwald. Hinzu komme das Pflegen der Freundschaften, besonders der älteren und neuen Mitglieder.

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