„Ran an die jungen Leute“

Vortreffen für das Denkmal-Kunst-Kunst-Denkmal-Festival 2022 in Hann. Münden

Bärbel Johannes (von links), Lore Puntigam und Armin Lang notierten Ideen für das kommende Festival.
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Bärbel Johannes (von links), Lore Puntigam und Armin Lang notierten Ideen für das kommende Festival.

Das Denkmal-Kunst-Kunst-Denkmal-Festivals (DKKD) ist eine feste Größe in der Region. Es soll 2022 wieder stattfinden. Am Freitag, 01.10.2021, fand ein Treffen dazu statt.

Hann. Münden – Das erste Treffen zur Vorbereitung der Denkmal-Kunst-Kunst-Denkmal-Festivals 2022 (DKKD) mit etwa 80 Engagierten und Mitgliedern des Vereins Denkmal-Kunst führte zu einer ganzen Reihe Anregungen. Die Stimmung im Geschwister-Scholl-Haus war bei den Beteiligten konzentriert und hoch engagiert. Zuvor zeigte Vereinsvorsitzender Hermann Staub in einem Rückblick die Erfahrungen der vergangenen Festivals auf.

DKKD-Festival findet 2022 in Hann. Münden statt

In Laufe des Abends wurden im Rahmen eines „World Cafés“ Überlegungen, was gut verlief und welche Fehler vermieden werden sollten, in drei Runden von den Beteiligten besprochen. Die erste Runde arbeitete das vergangene Festival auf, die zweite erörterte das ideale Festival und in der dritten ging es um die Zusammenfassung der Vorschläge und Ideen. Durch den Wechsel der Beteiligten an den Tischen entstanden weitere Impulse und Vernetzung. Moderiert wurde der Abend durch das Team „Planen mit Phantasie“ aus Hamburg mit Claudia Brunsemann und Jenz Zussy

Auf Karten notierte Vorschläge präsentierten die Moderatoren zum Schluss auf Pinnwänden zu einzelnen Themenfeldern. Im Bereich bildende Kunst war es die Idee, Außenbereiche der Altstadt stärker einzubeziehen, zum Beispiel mit Kunst auf der Straße, Graffiti, Recycling-Kunst, Lichtkunst, Theater oder mit an die Wände projizierten Filmen. Auch die Flüsse könnten mit Flößen oder Wasserinstallationen dazu beitragen.

„Ran an die jungen Leute“ soll eines der Mottos des Festivals sein

Die Werbung solle über Plattformen im Internet, die überregionalen Presse oder durch den NDR-Übertragungswagen geschehen. Festival Guides, die in der Stadt als Ansprechpartner unterwegs sind oder Abendvorstellungen, die in Kurzfilmen angekündigt werden, waren weitere Ideen. Alle Generationen und besonders Jugendliche sollen angesprochen werden. „Ran an die jungen Leute“ als Devise mit Angeboten wie Jugend-Treffs, Workshops, Graffiti-Werkstatt, Rap- oder Nachwuchs DJ-Wettbewerb und Tanz-Performances zu verwirklichen.

Gut wäre es, jeden Tag mit neuen Entdeckungen zum Besuch anzuregen oder Kunstwerke anzubieten, die die Betrachter zum Mitmachen bewegen, hieß es von den Beteiligten. Die Gastronomie könnte Verpflegungsinseln, Streetfood und Ruhebereiche anbieten. Musik auf der Straße, Kunstführungen und Mündener Regenschirme waren weitere Vorschläge. Der neugewählte Bürgermeister Tobias Dannenberg versprach dafür seine volle Unterstützung. (Harald Schmidt)

Bereits sechs Veranstaltungen in Münden

Das erste Denkmal-Kunst-Kunst-Denkmal-Festival wurde 2007 gefeiert. Ausstellungen, Musik, Theater und mehr in leerstehenden Fachwerkhäusern sollen potenzielle Käufer auf die Gebäude aufmerksam machen. Das Festival wurde beim Landeswettbewerb „Ab in die Mitte“ sowie beim Bundeswettbewerb „Stadt bauen. Stadt leben“ ausgezeichnet. Die etwa 90 Mitglieder des Vereins „DenkmalKunst“ organisieren das Festival.

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